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Wassenberg
Glasfasernetz soll weitergehen in Wassenbergs Unterstadt

Wassenberg. Von 1. September bis 28. November können sich Haushalte melden. Aktionskreis informiert die Nachbarschaften und sucht Mitstreiter. Von Angelika Hahn

Aufbruchstimmung herrscht bei Philipp Kremer und Walter Bienen vom Aktionskreis Glasfaser in Wassenberg, nachdem - nicht zuletzt dank des Einsatzes der Aktiven - in Kürze mit der Installation von Glasfaserleitungen bis zum Haus in der Wassenberger Oberstadt begonnen werden kann. Denn 40 Prozent der möglichen Haushalte haben in den vergangenen Wochen die Anträge auf Glasfaseranschluss gestellt, so dass bis Jahresende 400 Haushalte in der Oberstadt über schnelles Internet mit mindestens 100 Mbit/s verfügen werden. Im September sollen die Arbeiten losgehen.

Bei einem Pressegespräch im Wassenberger Rathaus eröffnete der Aktionskreis jetzt gemeinsam mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser die Informationskampagne für die Fortsetzung des Ausbaus in der Unterstadt. Am 1. September beginnt die sogenannte Nachfragebündelung und dauert bis 28. November. In dieser Zeit können Interessenten Vorverträge mit dem Unternehmen schließen. 40 Prozent der anschließbaren Haushalte müssen auch hier wieder zusammenkommen, wenn das Unternehmen aktiv werden soll. Kunden zahlen keine Baukosten, wer sich nach Ende der Arbeiten anschließen lassen will, muss dann jedoch mit wenigsten 700 Euro Anschlusskosten rechnen, erläuterte Christian Scheffer aus Gangelt für die Deutsche Glasfaser.

In denn nächsten Tagen würden alle Haushalte der Unterstadt mit Postwurfsendungen über das Projekt Glasfaserausbau und die Anschlussbedingungen informiert. Dort erfahren Sie auch mehr über Beratungs-Möglichkeiten und Hotlines. Freitags und samstags soll bei Edeka Hensges jeweils von 15 bis 19 Uhr bzw. 10 bis 15 Uhr über die Möglichkeiten des Glasfaseranschlusses informiert werden.

Vor allem aber werden Bienen, Kremer und ihre Mitstreiter vom Aktionskreis wieder "Klinken putzen" und in ihren jeweiligen Nachbarschaften über die Vorteile der Glasfasernutzung aufklären. Über persönliche Erfahrungen und Kontakt lasse sich sehr viel leichter die Schwellenangst vor "dummen Fragen" abbauen, hieß es im Gespräch im Rathaus, zu dem der zweite stellvertretende Bürgermeister Frank Winkens die Teilnehmer begrüßte hatte. Wassenberg gehört zu den ersten Innenstadtlagen, die die Deutsche Glasfaser in unserer Region bedient. In den Außenbereichen Ophoven und Birgelen wurde Glasfaser bereits gelegt.

Wer Fragen zum Thema hat oder beim Aktionskreis mitarbeiten will, wende ich an Walter Bienen (Tel. 02432 5349; walter.bienen@gmail.com) oder Philipp Krember (Tel. 0177 3406902; glasfaserfuerwassenberg@gmx.de). Internetseite des Aktionskreises: glasfaser-wassenberg.de.

Quelle: RP
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