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Wassenberg
"Immer noch einen Tick besser"

Wassenberg: "Immer noch einen Tick besser"
Die Gastronomen - hier am Stand des Alten Brauhauses Unterbruch - verwöhnten die Besucher des 24. Schlemmermarktes in Wassenberg mit unterschiedlichen Spezialitäten. FOTO: Laaser Jürgen
Wassenberg. Zwölf Gastronomen hatten rund um das Wassenberger Roßtor ihre Stände aufgebaut: Mit unterschiedlichen Spezialitäten machten sie den Besuch des 24. Schlemmermarkts Rhein-Maas zu einem Genusserlebnis. Von Philipp Schaffranek

"Wir wollten auf der einen Seite etwas haben, das hip ist und auf der anderen Seite etwas Klassisches", sagt Bert Ohlenforst. Gemütlich sitzt der Gastronom aus Effeld vor seinem Stand auf dem Schlemmermarkt Rhein-Maas. Hip war der 25 Kilogramm schwere Thunfisch, den er als Tataki zubereitet mit Mango-Coulis und Asia-Salat anbot. Klassisch war dagegen der Rheinische Sauerbraten mit Kartoffelpüree und Apfelkompott. Beides sei sehr gut angekommen, bei den vielen Besuchern. Ohlenforst ist zufrieden mit dem 24. Schlemmermarkt: "Ich habe das Gefühl, dass es immer noch einen Tick besser wird."

Gleich zwölf Gastronomen hatten rund um das Roßtor ihre Stände aufgebaut. Mit den verschiedensten Spezialitäten machten sie den Besuch des 24. Wassenberger Schlemmermarkts Rhein-Maas zu einem Genusserlebnis. Nach schlechtem Wetter zum Auftakt am Donnerstag, als TV-Koch Nelson Müller die goldene Schlemmerente verliehen bekam, schien ab Freitag die Sonne über Wassenberg. Der Markt war gut besucht, vor allem an den Abenden zwischen 19 und 21 Uhr waren meist alle Tische besetzt. Die Stimmung war locker. Perfekt, um gemütlich zu genießen.

"Das ist wie eine große Antipasti-Platte, über die man läuft", sagt Peter Kolen, Leiter des Restaurants Picasso in Heinsberg-Oberbruch. Vor seinem Stand hat er einen Showkasten aufgebaut. Darin stehen die Gerichte, die er anbietet. "Es ist einfach eine schöne Sache, wenn man die Gerichte auch in optischer Form sehen kann", sagt er. Das mache es für die Besucher einfacher, sich zu entscheiden. International mediterran mit italienischem Einschlag beschreibt er seine Küche. Der Renner sei das Tagliarini mit frischem italienischem Sommertrüffel. Es schmeckt leicht und erfrischend. Kohlen ist zum zweiten Mal auf dem Schlemmermarkt und ist wieder einmal begeistert.

Die Stimmung unter den Gastronomen ist gut. Die Besucher können im Prinzip an jedem Tisch von jedem Stand bestellen, um so viele Gerichte auszuprobieren, wie sie möchten. Neben den Gastronomen sind auch kleinere Stände vertreten, wie der des Wegberger Ladens "Lebensart". An ihrem Stand bietet Marina Haumann Pralinen, Tee und Feinkost an. "Es ist eine tolle Atmosphäre hier", sagt sie. Ihre Produkte sind ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe. Auch dies ist neben bevorzugt regionalen Produkten und Zutaten ein Trend auf dem Schlemmermarkt. Einen Apfel-Ingwer-Rosmarin-Sirup hat sie sogar exklusiv für den Schlemmermarkt in ihrem Sortiment.

Zur lockeren Stimmung trug auch die belgische Band "Oakcity" mit ihrer entspannten Jazzmusik bei. Wer am Wochenende zum Schlemmermarkt nach Wassenberg kam, wollte eine entspannte, amüsante Veranstaltung erleben. So auch Uta Ludwig: "Wir wollen einfach ein bisschen Spaß haben mit unseren Nachbarn und Freunden."

Quelle: RP
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