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Wassenberg
Johanniter-Stift wirbt für Ausbildung in der Pflege

Wassenberg. Zum Internationalen Tag der Pflege empfing das Wassenberger Johanniterstift jetzt zahlreiche junge Gäste. Die Mädchen und Jungen aus dem Johanniter-Kindergarten "Regenbogen" ließen 200 bunte Ballons in den Himmel steigen, Besucher der Betty-Reis-Gesamtschule sowie der Realschule Ratheim nutzten die Gelegenheit, um sich über den Pflegeberuf zu informieren. Im Foyer der Einrichtung bot das Institut für Pflege und Soziales mit Sitz in Heinsberg Blutdruck- und Pulsmessungen an.

Reiner Meenken, kommissarischer Leiter des Johanniterstifts, erinnerte an Florence Nightingale (1820-1910), der als Begründerin der modernen Krankenpflege der Tag gewidmet sei. Parallel zur Zahl der Pflegebedürftigen werde auch die Zahl der benötigten Fachkräfte künftig ansteigen, so seine Einschätzung. "In Wassenberg ist die Lage zurzeit noch relativ entspannt", sagte er. In der Einrichtung in Köln, in der er vorher tätig gewesen sei, habe es jedoch kaum Bewerbungen examinierter Pflegekräfte gegeben. "Die Anforderungen steigen stetig. Es handelt sich um betriebswirtschaftliche Einheiten, die geführt werden wollen und dabei dem Pflegepersonal viel abverlangen", machte Reiner Meenken deutlich.

Kuratoriumsvorsitzender Hans-Heinrich Garbe sprach die jungen Berufsinteressenten direkt an. "Hier kommt man in der Ausbildung in eine große Familie." Garbe verwies auf die 900-jährige Tradition des Johanniter-Ordens, der insgesamt 170 Einrichtungen betreibe.

Von einem "sehr harten, aber auch interessanten Beruf" sprach der Wassenberger Bürgermeister Manfred Winkens. Um Altersjubilaren zu gratulieren, sei er häufig zu Gast im Johanniterstift, erzählte er. Und äußerte Respekt vor dem Personal. "Ich bewundere die Menschen, die hier arbeiten."

(DG)
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