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Wassenberg
JuZe macht mit neuem Kleinbus mobil

Wassenberg: JuZe macht mit neuem Kleinbus mobil
Die Teamer und JuZe-Leiter Patrick Geiser (3.v.r.) freuen sich über den Neunsitzer mit Anhängerkupplung und bedankten sich bei Bürgermeister Manfred Winkens (5.v.l.) Markus Krüger von der KSK (4.v.r.) und Gina Gehr (r.) vom Autohaus Sodermanns für die Unterstützung. FOTO: Jürgen Laaser
Wassenberg. Das Preisgeld vom Kreissparkassen-Wettbewerb "Gut für die Jugend" lieferte den Grundstock für die Anschaffung des neuen Kleinbusses für die mobile Jugendarbeit. Im Wassenberger Jugendzentrum wurde der Neunsitzer vorgestellt. Von Angelika Hahn

Das Wassenberger Jugendzentrum JuZe wird noch mobiler. Freudig präsentierte JuZe-Leiter Patrick Geiser jetzt den neuen Opel Vivaro mit neun Sitzen, der künftig als Tramsportmittel für kleine Ausflüge und für die dezentrale Jugendarbeit eingesetzt werden soll, aber auch etwa an Vereine verliehen werden kann.

Ende 2014 hatte das Juze am Kreissparkassen-Wettbewerb "Gut die Jugend" teilgenommen und ein Preisgeld von 5250 Euro ergattert. "Das wollten wir sinnvoll investieren in einen Kleinbus für die mobile Jugendarbeit", sagte Patrick Geiser. "Da das Preisgeld alleine für die Finanzierung jedoch nicht reichte, suchten wir weitere Unterstützer." So legte die Kreissparkasse Wassenberg noch einen Obolus drauf, und auch die Stadt machte mit, das örtliche Autohaus Sodermanns sponserte eine Anhängerkupplung und sorgte für die eine preisgünstige Beschaffung des Fahrzeugs. Den Unterstützern, die zur offiziellen Vorstellung ebenso wie Bürgermeister Manfred Winkens gekommen waren, dankten Geiser und sein Team noch mal ausdrücklich.

Mitte 2015 ist der Kleinbus geliefert worden, der seine ersten Einsätze schon hinter sich hat, jetzt aber zudem mit frischer JuZe-Beschriftung auf sich aufmerksam macht. "Wir wollen mit dem Bus kleine Tagestouren anbieten und in den Sommermonaten verschiedene Plätze der Stadt ansteuern, um dort Jugendaktionen anzubieten." Zielgruppe der mobilen Jugendarbeit des Juze sollen jedoch vor allem älteren Schüler(innen) sein. Zum "Roadrunner" der Evangelischen Kirchengemeinde, die seit langem im Rahmen ihrer Jugendarbeit Kinder in verschiedenen Siedlungen der Stadt zu Spiel und Spaß einlädt, sieht das Juze keine Konkurrenz. "Unsere Zusammenarbeit ist gut", bestätigt Geiser. "Wir werden auch gezielt andere Bereiche ansteuern als das Evangelische Jugendzentrum."

Ein weiterer Akzent, den Geiser setzt: "Zusätzlich unterstützen wir die Jugendarbeit vor Ort, indem Vereine, die Jugendarbeit betreiben, beim JuZe den Kleinbus gegen einen Beitrag mieten können." Auch die Integration soll der Neunsitzer fördern helfen. Denn freitags/ samstags will das Juze mit dem Bus Jugendliche aus der Asylbewerberunterkunft zu den Angeboten im Juze abholen. Die Einbeziehung der Flüchtlinge in die Jugendarbeit lobte Bürgermeister Manfred Winkens. Einige, so war zu erfahren, arbeiten auch jetzt schon mit im Team.

Und noch ein Neuanschaffung war vor dem Juze aufgebaut, die im Rahmen der mobilen Jugendarbeit mit dem Kleinbus demnächst auch in die Ortsteile gefahren werden kann: Das Juze hat eine mobile Rennbahn für ferngesteuerte Fahrzeuge entwickelt, die ihre Feuerprobe schon bestanden hat und ein Renner bei den "Kunden" ist. In den Sommermonaten will das Juze mehrfach zu Rennen mit den vier ferngesteuerten Autos einladen.

Quelle: RP
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