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Wassenberg
Kohlen-Eis - jedes Jahr ein bisschen besser

Wassenberg: Kohlen-Eis - jedes Jahr ein bisschen besser
Frank Kohlen bietet in seinem Eiscafé in Wassenberg momentan sechs Fruchteis- und 17 Milcheissorten an. "Wir haben zwei, drei Jahre gebraucht, bis es richtig geklappt hat", sagt er. FOTO: Jürgen Laaser
Wassenberg. Seit 25 Jahren den Meistertitel und seit 20 Jahren die eigene Eisdiele - Frank Kohlen hat 1990 seine Meisterprüfung zum Bäcker erfolgreich bestanden. Während der Arbeit für diese Prüfung hat er seine Leidenschaft für Eis entdeckt. Von Daniela Drüker

Fünf Jahre später hat Frank Kohlen dann den Traum einer eigener Eisdiele verwirklicht: "Alles war neu, niemand hatte wirklich Ahnung von der Materie und es musste aber funktionieren. Wir haben zwei, drei Jahre gebraucht, bis es richtig geklappt hat", erzählt Kohlen. Heute beschäftigt Kohlen 25 Mitarbeiter: "Es sind schon überwiegend Mädchen, die hier arbeiten. Mädchen sind da einfach belastbarer und etwas selbstsicherer!" Damit alles so reibungslos laufen kann, wie es inzwischen der Fall ist, sei die Teamarbeit sehr wichtig und familiäre Unterstützung: "Wir hatten von Beginn an Rückhalt von der Familie. Die Schwiegereltern haben dann oft Babysitter gespielt oder das ein oder andere im Haushalt für uns gemacht. Das ist echt toll!"

Das Eis wird täglich frisch hergestellt. Dabei arbeitet Kohlen nur mit natürlichen Zutaten, also werden keine Farb- oder Konservierungsstoffe verwendet. Die Milch kommt vom Bauern aus der Region, momentan aus Myhl, und auch Erdbeeren und Himbeeren kommen aus dem Umkreis. Insgesamt bietet das Eiscafé momentan sechs Fruchteissorten und 17 Milcheissorten an. Darunter sind die gängigen Sorten, wie zum Beispiel Vanille, Schokolade oder Erdbeere, aber es gibt auch so ein paar Trendsorten, die sich von Jahr zu Jahr ändern, dazu gehört beispielsweise Orea oder Cookies.

Nicht nur im Sommer muss das Geschäft laufen. Auch wenn viele auch im Winter Eis essen, ist das doch nicht jedermanns Sache. Deswegen bietet Kohlen im Winter neben Eis auch selbst gemachten Apfelstrudel und Waffeln an.

Bei all der Zufriedenheit der vielen Kunden möchte Besitzer Frank Kohlen sich dennoch nicht darauf ausruhen: "Ich versuche jedes Jahr, es noch ein bisschen besser zu machen. Inwiefern das klappt, weiß ich nicht." Dafür besucht Kohlen regelmäßig Seminare und tauscht sich mit anderen Eismachern aus.

Größer werden möchte Kohlen auch nicht: "Natürlich geht es immer größer, aber das möchte ich gar nicht. Da würde mir der Kontakt zu den Menschen fehlen. Viele kenne ich ja inzwischen selber und dann unterhält man sich hier und da und macht mal Späße, das würde dann verlorengehen."

Quelle: RP
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