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Wassenberg
Kontakte reichen weit zurück

Wassenberg: Kontakte reichen weit zurück
Ein Schild, das am Gerätehaus angebracht werden soll, halten Matthias Frankowiak (li.), Löschgruppenführer Orsbeck, und Dietmar Riedl, Ortswehrleiter der Feuerwehr in Straach. FOTO: UWE HELDENS
Wassenberg. 20 Jahre Partnerschaft der Feuerwehr Orsbeck und Straach.

Eigentlich fängt die Geschichte schon im Kriegsjahr 1944 an. Damals wurden unter anderem die Frauen und Kinder aus Wassenberg in die Umgebung der Lutherstadt Wittenberg evakuiert und vor den feindlichen Truppen, die im Anmarsch waren, in Sicherheit gebracht. Unter anderen befanden sich unter den damals evakuierten Menschen auch Orsbecker, die in Straach - einem Vorort Wittenbergs - Zuflucht fanden.

Am 11. November 1996 feierte die Löschgruppe Orsbeck nach dem Martinszug mit den Ortsvereinen in der Gaststätte Thönnisen. Zu vorgerückter Stunde erfuhr man, dass in einem anderen Raum der Gaststätte Vertreter der Stadt mit der CDU- Fraktion des Rates der Gemeinde Straach zusammen saßen. Zufällig erinnerte sich ein Mitglied an die Evakuierung im Krieg in eben diese Gemeinde, und es war schnell ein Kontakt hergestellt, da unter anderem der damalige Bürgermeister Werner Karius und sein Stellvertreter Manfred Pulz anwesend waren. Im weiteren Verlauf des Abends stellte sich heraus, dass der stellvertretende Bürgermeister Pulz als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Straach angehörte, und so war man sich schnell einig, offizielle Kontakte zwischen den Wehren herzustellen. Es war die Geburtsstunde der Feuerwehr-Partnerschaft.

Werner Karius, der als nicht aktives Mitglied der Feuerwehr zum Förderer der Partnerschaft wurde, bekam bereits vor einigen Jahren die goldene Ehrennadel der Orsbecker Löschgruppe verliehen.

Im Abstand von zwei Jahren besuchen sich die Mitglieder der Wehren seit nunmehr 20 Jahren regelmäßig. Im Jubiläumsjahr 2016 waren Wochenende die Freunde der Straacher Wehr zu Gast in Orsbeck. Nach der Ansprache des Straacher Ortswehrleiters Dietmar Riedl und des Orsbecker Löschgruppenführers Matthias Frankowiak ließ man die vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren und erinnerte sich an lustige Begebenheiten, aber auch an verstorbene Kameraden, die ihren Teil zur Partnerschaft beigesteuert hatten.

Quelle: RP
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