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Nachruf
Künstler vermissen Maria Brosch

Nachruf: Künstler vermissen Maria Brosch
Maria Brosch hat den Kunst- und Kulturtag initiiert. FOTO: LAASER (ARCHIV)
Erkelenz. WASSENBERG (RP) Der Künstlerstammtisch Wassenberg betrauert den Verlust der am 4. August verstorbenen Künstlerin Maria Brosch. "Wir nehmen Abschied von einer großartigen Freundin und Künstlerin. Wir sind erschüttert", erklärte Katia Inkiova-Kersten vom Orga-Team. "Sie hat uns durch ihre Gegenwart und Person sehr viel gegeben. Es ist für uns traurig, dass wir die gemeinsamen Träume nicht weiter mit ihr ausführen können.

" Maria Brosch wurde 1928 in Wassenberg geboren. Seit frühester Kindheit haben Musik und Farben sie zum kreativen Gestalten angeregt. Ersten Malunterricht nahm Maria Brosch bei dem Architekten und Maler Paul Wollenweber. In Seminaren und Lehrgängen setzte sie ihren künstlerischen Werdegang auf dem Gebiet der Malerei fort, unter anderem in der Jugendakademie "Altenkirchen". Durch ihre Experimentierfreudigkeit hat sie sich lange Zeit nicht auf eine bestimmte Kunstrichtung festlegen können.

So erfuhr sie eine Ausbildung für Emaillieren bei Gertrud Rittmann-Fischer in Himmerod, Prof. Akiko Miura/Japan, Prof. Orlando Sparaventi/Italien. Wegen ihrer ausgezeichneten Emaillearbeiten nach eigenen Entwürfen wurde Maria Brosch in den Creativ-Kreis-International aufgenommen und nahm an Ausstellungen im In- und Ausland teil, so in Frankreich, Italien, USA, Russland und den Niederlanden. Ihre künstlerischen Aktivitäten geben die Vielfalt ihrer Kreativität bei der Bearbeitung von Naturprodukten wie Ton, Kupfer, Silber oder Speckstein wieder.

Ihre Fähigkeiten hat sie viele Jahre als VHS-Dozentin sowie in Kursen in ihrem Atelier in Wassenberg und der Malschule "Cases Uriel" weitergegeben. Brosch hat aktiv an Aktivitäten des CKI und des Künstlerstammtisches teilgenommen. Sie war Ideengeberin für den Kunst- und Kulturtag sowie für den seit zehn Jahren bestehenden Künstlerstammtisch Wassenberg. Zudem war Maria Brosch Mitglied im Künstlerforum Schloss Zweibrüggen und Kunstlabor Erkelenz.

Mehr als 25 Jahre gehörte sie dem Partnerschaftskomitee Wassenberg-Pontorson-Highworth an.

Quelle: RP
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