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Wassenberg
Lebendige Gemeinschaft in Aktion

Wassenberg: Lebendige Gemeinschaft in Aktion
Zu Beginn des Aktionstages der Malteserjugend sorgten Spiele auf dem Stiftsplatz für gute Laune beim Kennenlernen. FOTO: Heldens
Wassenberg. Die Malteserjugend steht in Wassenberg für die Pfarrjugendarbeit. Aktionstag mit Gästen. Von Paula Meyersieck

Lernen, Lachen, Glauben und Helfen. Das sind laut Heiko Dahm, Leiter der Malteserjugend Wassenberg, die vier Säulen seines Vereins, der jetzt den alljährlichen Aktionstag veranstaltete. Eingeladen war auch die Gliederung Nettetal, die nach Wassenberg die zweitgrößte Gliederung der Malteserjugend im Bistum ist.

Gemeinsam wurden zur Begrüßung im Kreis Lieder gesungen, wie etwa "kleiner Cowboy" oder "Schnackenrock" aus dem Liederbuch der Malteser mit Gitarrenbegleitung. Außerdem gab es verschiedene Spiele, zu den weiteren Aktionen zählten eine Stadtführung durch Wassenberg, ein Rätselspiel, in dessen Verlauf "das verschollene Relikt von Wassenberg" gefunden werden musste, und zum Abschluss ein Lagerfeuer.

Ungefähr 40 Jugendliche im Alter von acht bis 26 Jahren nahmen am Aktionstag teil und waren schnell durch ihr Erkennungszeichen, das rot-weiße, locker um den Hals geknotete Tuch, zu erkennen. "Ich bin schon seit Beginn bei den Maltesern dabei", sagte die zwölfjährige Maibritt, die vor drei Jahren durch eine Erlebnisgruppe für Kommunionskinder auf die Malteserjugend aufmerksam wurde.

"Wir treffen uns alle drei Wochen im Jugendheim in Wassenberg-Oberstadt, um gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen und zu singen", erklärte Laura, die seit zwei Monaten Mitglied der Malteserjugend ist. Jedes Treffen habe ein Thema, dessen christlicher Bezug von Pfarrer Propst Thomas Wieners in einer kurzen kind- bzw. jugendgerechten Katechese hergestellt werde. Außerdem fänden viele Aktivitäten in der freien Natur statt, wo gewandert und gespielt werde.

"Wer Interesse hat, mitzumachen, ist bei uns immer willkommen. Normalerweise ist es Voraussetzung, die Kommunion bereits erhalten zu haben, aber auch konfessionslose Jugendliche können gerne bei uns mitmachen", fügte Dahm hinzu. Der auch in die Geschichte blickte. Die Malteserjugend sei vor 900 Jahren in Jerusalem von italienischen Jugendlichen gegründet worden, um Bedürftigen und Pilgern aller Konfessionen Hilfe anzubieten. Heute steht sie in Wassenberg für die katholische Pfarrjugendarbeit und organisiert jedes Jahr ein Zeltlager zu Pfingsten, zu dem auch Mitglieder von anderen Ortsverbänden eingeladen werden. Zudem gibt es Aktionswochenenden und ein Bundesjugendlager in den Sommerferien, das jedes Jahr an einem anderen Ort stattfindet und an dem regelmäßig mehr als 600 Jugendliche teilnehmen.

"Wir sind füreinander da, wollen Spaß haben und verbringen immer eine spannende Zeit zusammen. Da werde auch ich oft wieder zum Kind", sagt Heiko Dahm lachend.

Auf die Frage, was den Kindern und Jugendlichen an der Malteserjugend am meisten gefällt, waren sich alle einig: "Die Gemeinschaft, das gemeinsame Singen und neue Leute kennenzulernen".

Quelle: RP
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