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Wassenberg
Musiksommer - bunt und familiär

Wassenberg: Musiksommer - bunt und familiär
Sämling Sammy, das Wassenberger Stadtmaskottchen, freute sich gestern über den Besuch der Kinder. Klar, dass Sammy ein beliebtes Fotomotiv war. FOTO: JÜRGEN LAASER
Wassenberg. Von Freitag bis gestern verwandelte sich das Gelände des ehemaligen Wassenberger Freibades am Gondelweiher in eine Feierzone: Der NEW-Musiksommer machte Station und wusste das Publikum zu überzeugen. Von Philipp Schaffranek

Den Familientag des NEW-Musiksommers gibt es schon seit etlichen Jahren - genauso wie den Musiksommer. Gestern war es wieder soweit. Die Kinder konnten gemeinsam malen, basteln, Bobby-Car fahren und sich mit Sammy dem Sämling, Wassenbergs Stadtmaskottchen, vergnügen oder fotografieren lassen, während es auf der Bühne Livemusik gab. Neu war, dass der Familientag der dritte Tag des Musiksommers war. Denn in diesem Jahr startete das abwechslungsreiche Programm bereits am Freitagabend. Der zusätzliche Tag kam gut an. Insgesamt fünf Musik-Acts verbreiteten über das Wochenende beste Stimmung und lockten Gäste aus der ganzen Region an.

Zum zweiten Mal fanden die musikalischen Tage auf dem Gelände des alten Freibads am Gondelweiher statt. Gastronom Christoph Zumfeld vom "Froschkönig" hatte das Gelände nach den positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr wieder gerne zur Verfügung gestellt. Nachdem der Musiksommer schon auf dem Roßtor- und Pontorsonplatz stattgefunden hatte, scheint er mit dem Gelände am "Froschkönig" einen Veranstaltungsort für die nächsten Jahre gefunden zu haben. Veranstalter waren außerdem das Stadtmarketing und der Kulturförderverein Wassenberg sowie die Veranstaltungsagentur KulturPur. Jürgen Laaser von KulturPur, der das Musikprogramm für Samstag und Sonntag zusammengestellt hatte, zog ein positives Fazit. "Die Veranstaltung hat noch mehr Potential", sagte er.

Zum Familientag gehört die niederländische "Effe Wachte Band" so gut wie dazu. Bereits das vierte Mal waren die 17 Hobbymusiker zu Gast. Sie spielen alles, was gefällt: Schlager, Pop-Musik, Neue-Deutsche-Welle, Funk und Jazz. Damit waren sie gut geeignet für den gemütlicheren Familientag. Alle Stücke waren für die Blechblasband aus Trompeten, Posaunen, Baritons und Saxophonen arrangiert.

Bekannt und beliebt: Die Band "just:is" sorgte beim NEW-Musiksommer in Wassenberg für mächtig viel Stimmung. FOTO: Laaser Jürgen

Und als die Band ihr Programm mit "Fireball" von "Funky Junction" eröffnete, kamen am sonst regnerischen Sonntag zum ersten Mal Sonnenstrahlen durch. Gleichzeitig füllte sich das Gelände. Es folgten Lieder wie "I will survive", "What a feeling" oder "Atemlos". Dabei zogen die Niederländer mit ihrer schwungvollen Spielweise viele Blicke auf sich.

"Krass, mal vor bekannten Leuten zu singen", freute sich die Wassenbergerin Denise Pradella über ihren Auftritt als Support-Act beim Familientag. Natürlich sang die 22-jährige das Lied "Bastille" der britischen Indie-Rockband "Pompeji", mit dem sie sich vor einem Jahr in die Herzen der Jury der RTL-Show "Das Supertalent" um Pop-Titan Dieter Bohlen gesungen hatte. Vor allem Pop-Songs gehören zum Repertoire der Sängerin, die mit ihrer ruhigen und zarten Stimme überzeugte. Sie unterhielt die Zuhörer auch mit eigenen Stücken. Darunter waren die Lieder "Hätt' ich gewusst" und "Auf und Davon" sowie das englischsprachige "This new Life".

Während die Musikliebhaber gestern bei familiärer Stimmung vor allem zuhörten, wurde samstags und sonntags vor allem eines, nämlich gefeiert. Am Freitag eröffnete "Delta Mouse" das Wochenende mit rockiger Unplugged-Musik. Die Band um Chris Schmitt und René Pütz, die sonst das Front-Duo der Coverband "Booster" bilden, wussten die rund 500 Zuhörer mit Klavier, Gitarre und Gesang zu überzeugen. Samstag waren es dann noch einmal 300 bis 500 Zuhörer mehr. An diesem Tag hatte die 18 Jahre alte Alina Sebastian aus Übach-Palenberg den Abend mit eher ruhigeren Liedern eröffnet. Sie zeigte, warum sie schon in jungen Jahren mehrere Gesangswettbewerbe für sich entschieden hat. Beim anschließenden Auftritt der Coverband "just:is" brach dann Feier-Stimmung aus, die erst nach Mitternacht ein Ende finden sollte. "Die hatten richtige Spielfreude", freute sich Jürgen Laaser.

Quelle: RP
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