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Wassenberg
Ruth Seidl unterstützt Appell zur Tihange-Stilllegung

Wassenberg. Die Landtagsabgeordnete zur Debatte um die unsicheren belgischen Atomkraftwerksblöcke.

Die Wassenberger Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl hat gestern zur Debatte zum unsicheren Atomkraftwerk Tihange im Landtag Stellung genommen: "Durch die räumliche Nähe sind die Menschen im Drei-Länder-Eck, also auch im Kreis Heinsberg, und im weiteren nordrhein-westfälischen Grenzgebiet von Problemen der offenbar unsicheren atomaren Anlagen Tihange und Doel betroffen. Vor diesem Hintergrund muss alles Mögliche für den Schutz der Bevölkerung unternommen werden."

Daher fordere Rot-Grün in einem Antrag die Landesregierung auf, sich weiterhin gegenüber der Bundesregierung auf der Grundlage bilateraler Abkommen für die zeitnahe und endgültige Beendigung der gesamten nuklearen Brennstoffkette in Belgien und Europa einzusetzen. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz soll der Dialog mit der belgischen Regierung fortgesetzt werden, um die vollständige und endgültige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange und Doel zu erreichen. Nur so könne eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen werden. Für den Ernstfall sollte ein länderübergreifendes Katastrophenschutzkonzept für die Region und ein direkter Informationsaustausch vereinbart werden.

Ruth Seidl wiederholt ihre Anregung an den Heinsberger Kreistag, einen Appell zur Abschaltung des belgischen Atomkraftwerks Tihange zu unterstützen. Eine entsprechende Resolution von SPD und Grünen hatte bereits vorgelegen. Der Stadtrat in Aachen, so Seidl, sei in der Sache schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Quelle: RP
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