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Wassenberg
Schüler lernen Parlamentsalltag kennen

Wassenberg: Schüler lernen Parlamentsalltag kennen
Im Saal der Landespressekonferenz durften Schüler mal am Politikertisch platznehmen; stehend in der Mitte die Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl. FOTO: Grüne/Landtag
Wassenberg. Stufe 10 der Betty-Reis-Gesamtschule zu Gast bei der Abgeordneten Ruth Seidl im Landtag.

Besuch aus Wassenberg hatte die Grünen-Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl kürzlich im Landtag. 27 Schülerinnen und Schüler der Stufe 10 der Betty-Reis-Gesamtschule nahmen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Beate Schirrmeister-Heinen am dreistündigen Besuchsprogramm im Düsseldorfer Parlament teil.

Von der Tribüne aus verfolgten die Jugendlichen die laufende Plenarsitzung und konnten die Debatten zum Thema Arbeitsmarktintegration miterleben.

Vorher hatte die Schülergruppe Gelegenheit, die besondere Architektur des Parlamentsgebäudes kennenzulernen und Einblicke in die parlamentarischen Abläufe zu gewinnen. Der Besucherdienst des Landtags gab der Gruppe einen Überblick über die Plenar-Tagesordnung und über die Gesetze und Anträge, die an diesem Tag noch beraten und abgestimmt wurden.

Dass sich die jungen Gäste aus Wassenberg gut auf ihren Besuch im Landtag vorbereitet hatten, stellten sie in der Diskussionsrunde mit Ruth Seidl unter Beweis. Sehr fundiert befragten sie die Abgeordnete nach den Zuständigkeiten des Landesparlamentes, nach der Arbeitsweise der Fraktionen und Ausschüsse und nach dem Zusammenspiel mit anderen politischen Ebenen wie Bundestag und Europaparlament. Seidl zeigte sich erfreut über das große Interesse der Jugendlichen an den politischen Prozessen und ermunterte sie, sich mit ihren Belangen und Anliegen an die Politik zu wenden und sich auch vor Ort an Debatten zu beteiligen und einzumischen. Seidl: "Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere junge Menschen für Politik zu begeistern und sie in Entscheidungen einzubeziehen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher machen sich die Grünen auch für das Wahlrecht ab 16 Jahren stark." Wie es schon auf kommunaler Ebene praktiziert werde, sollten Jugendliche auch bereits mit 16 Jahren ihre Stimme für das Landesparlament abgeben können.

Quelle: RP
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