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Nach Trauerfeier für Germanwings-Opfer
Enorme Nachfrage nach der Engel-Figur aus Pskow

Trauerfeier für Germanwings-Opfer: Enorme Nachfrage nach der Engel-Figur aus Pskow
Der Kölner Engel stammt aus der Pskower Behindertenwerkstatt. FOTO: IP
Wassenberg. Bei der Trauerfeier für die Opfer des Germanwings-Flugzeugabsturzes kürzlich im Kölner Dom fand jeder der etwa 1400 Teilnehmer an seinem Platz einen in der Behindertenwerkstatt Pskow gefertigten Holzengel vor. Die Nachfrage nach den Engeln ist groß. 

Die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg hat die Pskower Behinderteneinrichtung mit aufgebaut und unterstützt sie bis heute. Entworfen wurde die Engel-Figur vor Jahren von dem Mülheimer Bildhauer Jochen Leyendecker.

Der Vorsitzende der "Initiative Pskow" (IP), Oberkirchenrat Klaus Eberl aus Wassenberg, sorgte dafür, dass ausreichend Engel in den Kölner Dom kamen. Unter Hochdruck fertigte die Werkstatt 3000 Engel. Mitarbeiterin Katja Swidler aus Pskow hat die Engel nach Deutschland gebracht. Zwei Tage vor dem Gedenkgottesdienst kam sie mit den Engeln am Düsseldorfer Flughafen an, wo sie von der IP-Geschäftsführerin Martha Vahrenkamp abgeholt wurde.

"Wir haben tagelang nur produziert und kamen nicht mal zum Aufräumen", erzählte Katja Swidler. Seit dem Trauergottesdienst gibt es viele Anfragen, wo man solche Engel bekommen kann. Sie können bestellt werden bei Martha Vahrenkamp per E-Mail: m.vahrenkamp@web.de; Kosten pro Engel: 4 Euro; 7 Euro im Leinensäckchen mit Engelsprüchen.

Quelle: RP
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