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Wassenberg
Martinsmarkt überzeugt bei Besuchern und Ausstellern

Wassenberg: Martinsmarkt 2017 überzeugt bei Besuchern und Ausstellern
Der dritte Orsbecker Martinsmarkt bot eine breit gefächerte Palette. Sprach man mit den Ausstellern, gab es durchweg das Signal, auch im kommenden Jahr wieder dabei sein zu wollen. FOTO: Renate Resch
Wassenberg. Zum dritten Mal fand in Orsbeck ein Martinsmarkt statt. Auch als Kreativmarkt bezeichnet, bot die stattliche Anzahl von 45 Ständen den Besuchern rund um die Kirche Sankt Martinus zahlreiche Möglichkeiten zum Schlendern, Schauen, Kaufen und Schlemmen. Besonders gut aufgehoben waren in diesem Jahr diejenigen, die es mit heimischen Honigsorten halten, wurde dieser doch an gleich drei Stellen angeboten, was den Anbietern aber keine Probleme bereitete, wie Walter Heimes erklärte, der mit Gattin Inge Wassenberger Bienenhonig und andere Produkte aus Honig anbot: "Ich finde, wir drei Anbieter sind gut auf dem Markt verteilt. Und es soll ja schließlich auch nicht gegeneinander, sondern miteinander gehen." Heimes bot neben der eigenen Produktpalette auch Imkerkurse für Anfänger an, die immer im Februar starten.

Kurz bevor die meisten Weihnachtsmärkte der Region ihre Pforten öffnen, versprühte der Martinsmarkt schon jetzt ein vorweihnachtliches Flair. Die Besucher konnten zwischen mehreren Ständen mit handgemachter Weihnachtsdekoration wählen - von Pappmaché über Holz bis hin zum Graubeton, für jeden Geschmack war etwas dabei in Orsbeck. Verschiedene Geschmäcker bediente der Markt auch bei den Speisen. Wer keine Probleme mit dem Kalorienzählen hat, konnte sich bei einigen Anbietern mit original belgischen Pralinen eindecken. Darüber hinaus standen Gebäck, Bonbons und Lakritze im Angebot. Wer es etwas deftiger bevorzugt, fand am Stand mit italienischen Käsesorten das Richtige. Eigene Wurstsorten und selbst gemachten Panhas gab es direkt daneben beim Metzger auf Rädern.

An anderer Stelle wurde die Veranstaltung ihrem Beinamen "Kreativmarkt live vor Ort" gerecht. Bernhard Berning von der Holzschuhmacherei aus Legden ließ sich beim Anfertigen von Holzschuhen auf die Finger schauen, und so manch ein Besucher ging mit einem Paar Klocks nach Hause, ohne je vorher darüber nachgedacht zu haben.

Vertreten auf dem Markt waren aber auch ortsansässige Vereine sowie der Kindergarten St. Martinus, die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz. In unmittelbarer Nähe zur Kirche bot der Museumsverein kostenfreies Stockbrot an, und so saßen zahlreiche Besucher, in erster Linie Kinder, rund um ein kleines Feuerchen und rösteten sich frisches Brot. Wer dem recht frischen Wind mal für einige Zeit entwischen wollte, war in der Cafeteria im Pfarrheim bestens aufgehoben.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion präsentierte sich der "Biker-Triker-Club". Der hat sich der Integration von Menschen mit Behinderung verschrieben und will eine Wette einlösen. Am 21. Dezember sollen am Rewe-Markt Gangelt möglichst viele Motorradfahrer als Weihnachtsmann bei einer Ausfahrt dabei sein. Für jeden Teilnehmer spendet der Markt an Bedürftige.

(mimo)
 
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