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Wegberg
283 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften

Wegberg. Zwei Wohnmobilheime wurden in Arsbeck aufgebaut und bieten ab nächste Woche weitere 44 Plätze für Flüchtlinge. Von Michael Heckers

283 Flüchtlinge sind zurzeit in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt Wegberg untergebracht. Das teilte Erste Beigeordnete Christine Karneth am Dienstag während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Soziales und Sport im Wegberger Rathaus mit. Von den 283 Flüchtlingen befinden sich noch 207 Personen in einem laufenden Asylverfahren. Insgesamt stehen noch drei Plätze zur Belegung frei. Die Belegung im Einzelnen: Nordstraße in Arsbeck (192 Personen), Philosophenweg in Dalheim (28 Personen), Gerichhausen (4 Personen), früheres Haus Janske in Tüschenbroich (43 Personen), Jugendheim Wildenrath (10 Personen) und in der Hausmeisterwohnung der alten Schule Klinkum (6 Personen).

Nach wie vor schwierig gestaltet sich nach Angaben von Christine Karneth die Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge, deren Verfahren mit einem Aufenthaltsrecht abgeschlossen ist. Entsprechend großer und von den Kosten her angemessener Wohnraum stehe im Stadtgebiet von Wegberg nicht in ausreichender Fläche zur Verfügung. Darum sei auch die Belegung der Unterkunft an der Nordstraße in Arsbeck noch so hoch.

Die neuen Mobilwohnheime, die in den vergangenen Wochen an der Nordstraße in Arsbeck aufgestellt wurden, sind bauordnungsrechtlich abgenommen. Es müssten noch eine Außentreppe befestigt und ein Piktogramm zur Sicherheit angebracht werden. In der nächsten Wochen sollen die Arbeiten erledigt sein und die beiden Mobilwohnheime bezogen werden können. Dann stehen weitere 44 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung.

Eine Wohnung in Gerichhausen wird zurzeit wegen eines Feuchtigkeitsschadens saniert und soll in naher Zukunft belegt werden.

Die zurzeit noch als Notunterkunft geführte Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in der früheren Britenwohnsiedlung Petersholz hat nach Angaben der Stadtverwaltung zurzeit rund 500 Plätze zur Verfügung. Aktuell seien rund 326 Plätze belegt. In der Wohnsiedlung Petersholz hat auch der Kreis Heinsberg noch 328 Plätze für Flüchtlinge geschaffen.

Quelle: RP
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