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Kreis Heinsberg
80 Plätze für unbegleitete Ausländerkinder

Kreis Heinsberg. Die Zahl der aktuell neu ankommenden Flüchtlinge hat sich im Vergleich zu den vergangenen Wochen reduziert - wie in ganz Nordrhein-Westfalen. Das teilte Landrat Stephan Pusch am Dienstagabend dem Kreisausschuss in Heinsberg mit.

Die Bauarbeiten an den vom Kreis Heinsberg hergerichteten Einrichtungen für Flüchtlinge sind mittlerweile abgeschlossen. Insgesamt verfügen die Kreisnotunterkünfte über 563 Plätze. Außerdem hat der Kreis Heinsberg in der früheren Britenwohnsiedlung in Wegberg-Petersholz 80 zusätzliche Plätze geschaffen, die nach Abschluss der Trinkwasseruntersuchung freigegeben werden sollen. Diese Plätze werden den Jugendämtern im Kreis Heinsberg zur Verfügung stehen, um vorläufig in Obhut genommene unbegleitete und minderjährige Ausländer vorläufig unterbringen und betreuen zu können, teilte der Landrat mit.

Derzeit sind die vom Kreis Heinsberg hergerichteten Einrichtungen mit 413 Menschen belegt. Wie sich die Zugangszahlen entwickeln werden, lässt sich nach Aussage von Pusch nicht vorhersagen. Die Zahl der den kreisangehörigen Kommunen zugewiesenen Flüchtlinge ist kontinuierlich auf derzeit 2997 Menschen gestiegen. Sie liegt damit um 2149 Personen über dem Vergleichsmonat 2014. "Dies macht sich massiv im Tagesgeschäft der Kreisverwaltung bemerkbar", sagte Stephan Pusch.

(hec)
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