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Wegberg
Abendländische Bräuche treffen morgenländische Neugier

Wegberg. In der Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Petersholz haben die Johanniter die Tage vor Ostern dazu genutzt, jungen Flüchtlingen die Bräuche, die bei dem höchsten christlichen Feiertag in Deutschland gepflegt werden, näher zu bringen.

Der Oster-"Ohrenesel" - das heißt nämlich Hase, wenn man es wortwörtlich aus dem Persischen übersetzt - war da und hat Osterkörbchen versteckt, die die Flüchtlingskinder und -jugendlichen zusammen mit den Betreuern zuvor gebastelt haben. Dabei wurde zunächst wild geraten, was es wohl mit der kleinen Pappschale auf sich hat. "Vielleicht ist es ein Hut", schlug ein Junge vor und setzte sich den Karton auf den Kopf. "Oder ein Vogelnest", bemerkte ein anderer und füllte sein Osternest mit Heu. Als die selbstgefärbten Eier in die vorbereiteten Nester gelegt wurden, erklärte Jana Peterek, stellvertretende Leitung der Flüchtlingsunterkunft in Petersholz, dass die Ostereier ein Symbol für den Neuanfang des Lebens seien. Ein schöner Gedanke, besonders für Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind und nun ein neues Leben in einem friedlichen Land beginnen möchten.

Quelle: RP
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