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Wegberg
Bücherbörse steht ganz im Zeichen Martin Luthers

Wegberg. Anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation stand die Bücherbörse des Historischen Vereins Wegberg ganz im Zeichen Martin Luthers. Mit zahlreichen Romanen und Sachbüchern rund um das Lutherjahr sowie Heimatliteratur und Vereinsschriften lud die Bücherbörse am vergangenen Sonntag Besucher zum Stöbern und Entdecken in die Wegberger Mühle ein. Von Katharina Gilleßen

Für die interessierten Besucher standen außerdem Vorträge zu den heimatgeschichtlichen Bezügen der Reformation und zur heutigen Bedeutung Martin Luthers auf dem Programm. So hatte sich Pfarrerin Jutta Wagner die Frage gestellt, warum es lohnenswert ist, noch heutzutage an Martin Luther zu erinnern und weshalb seine Thesen ihre Aktualität zum Teil bis heute nicht verloren haben. Im Gegenteil, so Wagner, ließen sich die Thesen sehr gut auf derzeitige Entwicklungen und unsere heutige Situation übertragen.

Frank Körfer, der Vorsitzende des Fördervereins für Haus Hohenbusch, berichtete über die Auswirkungen der Reformation im Erkelenzer Land. Anhand von bedeutenden Personen der Zeitgeschichte, teils Fürsprecher, teils Widersacher des reformatorischen Gedankenguts, erläuterte er die Entwicklung der Reformation in der Region.

Im Anschluss an den Vortrag bot sich die Gelegenheit für einen regen Austausch zwischen den Vortragenden und den Besuchern der Bücherbörse. Im Rahmen der Bücherbörse stand den Besuchern zudem die Vereinsbibliothek offen, die der Historische Verein in jahrelanger Arbeit aufgebaut hat und stetig erweitert. Unter den insgesamt mehr als 3000 Werken ist dort neben Literatur zu allgemeiner Weltgeschichte vor allem Literatur zu örtlicher Geschichte rund um Wegberg und Umgebung zu finden.

Die Mitglieder des Historischen Vereins laden herzlich ein, die Angebote der Vereinsbibliothek auch außerhalb der Bücherbörse zu nutzen. Denn gerade durch die heimatgeschichtliche Literatur zeichne sich der umfangreiche Bestand der Vereinsbibliothek aus, betonte Vereinsmitglied Klaus Bürger. Geöffnet ist an jedem dritten Mittwoch im Monat von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Zusätzlich organisiert der Historische Verein viele weitere Aktivitäten, wie Veranstaltungen zu Mundart oder auch zur Ahnenforschung. Termine werden regelmäßig auf der Homepage des Vereins veröffentlicht.

Quelle: RP
 
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