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Wegberg
Die MINT-freundliche Grundschule

Wegberg: Die MINT-freundliche Grundschule
Markus Fleige (links) vom Vorstand des Vereins "Technik begeistert" und Ministerialrat Joachim Schöpke (r.), Referatsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, ehrte in Dortmund die Gäste aus Arsbeck, Lehrerin Nicole Bergs (2.v.l.) und Schulleiterin Gisela Unland (2.v.r.). FOTO: TECHNIK BEGEISTERT e.V.
Wegberg. Der Katholischen Grundschule Arsbeck ist von der Initiative "MINT Zukunft schaffen" für drei Jahre das bundesweite Signet verliehen worden - als erster Grundschule im Kreis Heinsberg. Es ist eine Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Von Nicole Peters

Die Ehrung der Katholischen Grundschule Arsbeck als MINT-freundliche Schule NRW durch die Initiative "MINT Zukunft schaffen" fand im Rahmen des MINT-Kongresses in der Technischen Universität Dortmund statt. 52 Schulen wurden zum ersten Mal geehrt und weitere 44 Schulen erhielten die Ehrung zum zweiten Mal nach erfolgreicher Wiederbewerbung nach drei Jahren.

Die (überwiegend weiterführenden) Schulen werden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet. Sie durchlaufen einen strengen Bewerbungs- und Prüfungsprozess, der von Fach- und Wissensverbänden, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen durchgeführt wird. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

Die Anschaffung des Lernmaterials "Lego Education" durch den Förderverein hatte den Bewerbungsprozess ins Rollen gebracht, da darüber ein Kontakt zur Initiative "MINT Zukunft schaffen" entstanden war. "Zur Zeit der Antragstellung haben wir erst gemerkt, wie viel wir schon im MINT-Bereich gemacht haben und machen", erzählten Schulleiterin Gisela Unland und Lehrerin Nicole Bergs nach der Ehrung. Bergs hat die Bewerbung initiiert und die nötigen Unterlagen zusammengetragen. "Wir waren schon stolz darauf, geehrt zu werden", betonte Unland, "die Bemühungen und geleistete Arbeit der vergangenen Jahre ist wertgeschätzt worden." Während der Feierstunde habe Thomas Sattelberger, Vorsitzender von "MINT Zukunft schaffen", darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass Kinder selber die Technik mit Händen begreifen, um das Interesse an Naturwissenschaften, Technik und Phänomenen zu fördern, erzählen die Lehrerinnen, besonders im Primarbereich sei es wichtig. Dass viele Fachkräfte im MINT-Bereich gebraucht werden und eine beinahe garantierte Anstellung darin gegeben ist, wurde ebenfalls deutlich. Die Merkmale, die die Grundschulen im Schulverbund auszeichnen, sind vielfältig. Die direkte Lage am Naturschutzgebiet und Zusammenarbeit mit dem Nabu etwa - beides förderlich für den Sachunterricht oder für die "Garten-AG" des Offenen Ganztags. Seit mehreren Jahren erkundet die "Waldgeister"-AG der OGS zudem die Natur. Im naturwissenschaftlich-technischen Bereich intensivieren "Forscher"-AG sowie themenbezogene Experimentierkisten und die Zusammensetzung einfacher Baumaschinen ("Lego education") das forschend-entdeckende schulische Lernen. Recherchen am Computer stellen ein Beispiel für die Informatik und "Förderbänder" für Mathebegabte, "Matheass"-AG sowie Teilnahmen an Mathe-Wettbewerben Aktivitäten im Schulbereich Mathematik dar.

Zurzeit läuft die Zertifizierung zum "Haus der kleinen Forscher". Und die Sachunterrichtslehrer nehmen an jährlichen Fortbildungen am MINT-EC-Gymnasium Maximilian-Kolbe in Wegberg teil, die ihrerseits regelmäßig einen Lehrer mit sieben, acht Schülern für kurze Unterrichtseinheiten in den Schulverbund sendet.

Quelle: RP
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