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Wegberg
Die Mühlenstadt wird zur Schützenstadt

Wegberg: Die Mühlenstadt wird zur Schützenstadt
In der Wegberger Mühle wurde das Programm zu den Diözesan-Jungschützentagen vorgestellt. FOTO: Jürgen Laaser
Wegberg. Zwei Tage lang werden Jungschützen mit Schützen und Gästen die Diözesanjungschützentage in der Mühlenstadt feiern. Die Jugendabteilungen der 450 Schützenbruderschaften des Bistums Aachen im "Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend" (BdSJ) sind eingeladen. Von Nicole Peters

Ebenso erwachsene Schützen, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, Generalvikar Dr. Andreas Frick, weitere Ehrengäste, jugendliche Würdenträger und Vorstände. Schirmherr ist Bürgermeister Michael Stock.

Im Pressegespräch in der Wegberger Mühle stellten die Beteiligten sich und das Festprogramm vor. Michael Stock lobte die Initiative von Herbert Fervers, Brudermeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Beeck und stellvertretender Bezirksbundesmeister, die Festveranstaltung in die Stadt Wegberg geholt zu haben. Diese ist Kooperationspartnerin des BdSJ, der die Tage erstmalig selber ausrichten wird. "Wir machen es sehr gerne", sagte Stock, die Jungschützentage seien ein "schönes Aushängeschild der Stadt und es ist schön, 1000 zusätzliche Menschen begrüßen zu können." Zuversichtlich versprach er für das Festwochenende gutes Wetter. "Die Veranstaltung ist von Jungschützen für Jungschützen", sagte stellvertretender Vorsitzender und Projektleiter Lucas Ernstberger. 1963 ist der BdSJ entstanden. Die Diözesanjungschützentage wurden erstmals 1979 veranstaltet. Seitdem finden sie jährlich in der Diözese Aachen verteilt statt. In den vergangenen Jahren sind bereits Referenten und Ehrenamtliche des BdSJ im Haus Georg zu Vorträgen und Weiterbildungen zusammengekommen. Veranstalter der Festtage ist in der Regel der BdSJ, und Bruderschaften oder Bezirksverbände richteten sie aus, erklärte er. Aufgrund von zu wenigen Helfern tritt der BdSJ in diesem Jahr erstmals auch als Ausrichter auf. Das diesjährige Motto "Ausgefallen?!" sei entsprechend ein wenig provokant für die Mitglieder formuliert, berichtete Vorsitzender Michael Dickmeis, "für die nächsten Jahre sieht es aber besser aus." Das Festprogramm, das die Jungschützen vorstellten, war umfangreich. So erfolgt am Samstag ab 9.30 Uhr die Anmeldung zu den Fahnenschwenkerwettkämpfen.

Die Diözesanwettkämpfe im Schießen und Fahnenschwenken beginnen um 10 Uhr. Daran schließt sich ein Aktionsprogramm mit Spielen, Kinderkino und Lagerfeuerrunde ab 12 Uhr an (und am Sonntag ab 12.30 Uhr). Die offizielle Eröffnung ist für 14 Uhr auf dem Podium auf dem Festplatz angesetzt und ab 19 Uhr ist ein vielfältiges Abendprogramm für alle Altersgruppen geplant. Am Sonntag findet ab 9.30 Uhr eine Jugendmesse in der Kirche St. Peter und Paul statt, bevor sich der Festzug durch Wegberg in Bewegung setzt. Die Mannschaftswettkämpfe im Fahnenschwenken starten ab 12.30 Uhr und das Diözesanschülerprinzenschießen und Diözesanprinzenschießen (öffentlicher Holzvogelschuss) mit anschließender Siegerehrung ab 14 Uhr.

"Die Mühlenstadt wird zur Schützenstadt", kündigt Arno Breuer, pädagogischer Mitarbeiter der BdSJ-Diözesanstelle, gut gelaunt und in Erinnerung an die Festtage in Beeck 1991 mit 1500 bis 2000 Teilnehmern beim Festzug an. Die Bürger bitten die Jungschützen, den Festumzug zu besuchen und die daran liegenden Häuser zu schmücken.

Quelle: RP
 
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