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Wegberg
Eine Skulptur soll im Wegberger Stadtpark errichtet werden

Wegberg. Projektleiter Franz-Wilfried Jansen aus Wegberg präsentiert Trash Art. Enthüllung möglicherweise im September. Von Michael Heckers

Eine von Franz-Wilfried Jansen gestaltete Skulptur soll demnächst im Wegberger Stadtpark installiert werden. Ursprünglich war geplant, das Objekt aus Eisen und Holz zum Auftakt der 10. Kunst-Offensive am Samstag, 27. August zu enthüllen. Doch noch ist nicht abschließend geklärt, wie die Skulptur verkehrssicher im Boden verankert werden kann.

Deshalb wird sich die Enthüllung wohl um einige Wochen verschieben. "Ich könnte mir vorstellen, dass der Festtag "1050 Jahre Stadtrechte Wegberg" am Sonntag, 18. September, dazu geeignet wäre, die Skulptur offiziell vorzustellen", sagte Manfred Vits vom Wegberger Stadtmarketing während einer Pressekonferenz zur Kunst-Offensive in der Wegberger Mühle.

Wie die Skulptur aussehen und was ihre künstlerische Aussage sein wird, darüber möchte Projektleiter Franz-Wilfried Jansen noch nicht reden. "Das soll eine Überraschung sein", sagte er. Ein Jahr lang möchte er sein Kunstwerk der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stellen.

Zunächst war geplant, die Skulptur auf einem abgesägten Baumstumpf zu befestigen. Doch mittlerweile ist eine Alternative im Spiel: "Wir denken daran, ein insgesamt vier Meter langes Rohr etwa 2,50 Meter tief in die Erde einzugraben, um daran die Skulptur zu befestigen", erklärt Franz-Wilfried Jansen, der sich selbst nicht als Künstler bezeichnet: "Das wäre vermessen. Ich bezeichne mich deshalb ganz bewusst als Projektleiter."

Franz-Wilfried Jansen praktiziert die sogenannte "Trash Art". In der bildenden Kunst verwenden Künstler Müll und billige Massenprodukte als Ausgangsmaterial für Collagen und Skulpturen. "Ich liebe alte Dinge", sagt Franz-Wilfried Jansen. Er erinnert sich noch daran, wie er 1973 im Kunstunterricht des Übach-Palenberger Gymnasiums sein erstes Kunstwerk schuf und das Schweißen lernte. So habe er aus einem alten Fahrrad eine Skulptur gemacht. Den Werken der Trash Art liegt häufig ein gesellschafts-, kapitalismus- oder konsumkritischer Subtext zugrunde. Franz-Wilfried setzt bei seinen Werken auf die Materialien Eisen und Holz.

Quelle: RP
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