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Wegberg
Einkochen und Anbauen für das große Merbecker Kartoffelfest

Wegberg: Einkochen und Anbauen für das große Merbecker Kartoffelfest
Tolle Knolle: Bald feiern die Merbecker mit vielen Gästen ihr Kartoffelfest. Gesucht wird dabei auch die originellste Kartoffel. FOTO: ARTKONZEPTKÖRNER
Wegberg. Vor zwei Monaten starteten die Familien Eickels und Feger ihre Produktion selbst gemachter Aufstriche und weiterer Köstlichkeiten. Zur Abgabe origineller Kartoffeln ruft der Förderverein auf. Von Nicole Peters

Es sind prächtige Brombeeren, welche die Familien Eickels und Feger an diesem Tag verarbeiten: Die prallen, violetten Früchte hat Wilfried Eickels auf dem eigenen Hof geerntet. Alle zwei Tage kann er zurzeit ein ganzes Küchensieb füllen. Für die hauseigene Produktion selbst gemachter Brotaufstriche und weiterer Köstlichkeiten verwenden sie Bio-Obst aus dem Garten oder Geschenke von Bekannten. Vor zwei Monaten hatten sie die Produktion selbst gemachter Brotaufstriche und weiterer Köstlichkeiten, die sie am eigenen Verkaufsstand auf dem zweiten Merbecker Kartoffelfest (19. und 20. September) zugunsten des Fördervereins "St. Maternus" verkaufen, mit Erdbeeren und Johannisbeeren gestartet.

Vereinsmitglieder sind zu Besuch, um ein weiteres Mal alle Interessierten dazu aufzurufen, die originellste Kartoffel bis Sonntag, 20. September, 12 Uhr, am Stand des Vereins auf dem Fest abzugeben und sich damit für das Amt des Kartoffelkönigs(in) oder -prinzen/-prinzessin zu bewerben.

Mit Begeisterung hatten vor allem die Frauen Trude Feger und Hannelore Eickels die Anregung von Fördervereins-Mitglied Rita Körner aufgenommen, ihre jahrzehntelangen Erfahrungen für das Kartoffelfest und damit zum Erhalt des Pfarrheims und für weitere Aktionen in der Gemeinde einzubringen. "Wir haben schon immer für den Eigenbedarf nach alten Hausrezepten eingekocht", erzählt Trude Feger, "die Sachen schmecken uns einfach immer." Beide besuchen regelmäßig Veranstaltungen im Pfarrheim und möchten sich für den Fortbestand des "Merbecker Wohnzimmers" aktiv einsetzen. "Das ist etwas, was bleibt", formuliert es Hannelore Eickels.

Viele leckere Erzeugnisse haben die Familien bereits fertiggestellt: Aprikosen-Aufstrich mit Cointreau, Johannisbeer-Aufstrich mit Orangen- oder Apfelsaft, Brombeer-Aufstrich mit Sternanis oder Bitterschokolade gehören ebenso dazu wie Eierlikör, Kaffeelikör oder Erdbeersaft. Der Brombeer-Aufgesetzte mit Kandis zieht noch durch. Rund 200 Gläser sollen insgesamt gefüllt werden, von denen sie etwa die Hälfte fertig haben. "Es ist hier eine Begeisterung zu spüren, die für das Gemeinschaftsgefühl der insgesamt rund 300 ehrenamtlichen Akteure steht, das das ganze Fest mitträgt", sagt Andreas Theißen, Vorsitzender des veranstaltenden Fördervereins St. Maternus überzeugt. Rita Körner und Mitglied Melanie Breuer-Eickels rufen zudem stellvertretend noch einmal die Menschen aller Orte auf, die originellste Kartoffel abzugeben. Ob groß oder klein, leicht oder schwer, in Herzform oder dem Maskottchen Merbi ähnlich - die tollste Form wird sich durchsetzen. Erstmals werden Erwachsene und Kinder getrennt bewertet, jeweils in ihrer Altersklasse gekürt und unter anderem mit einem getöpferten Merbi von Mia Böckling belohnt werden. Weitere tolle Preise sind auch für die Nächstplatzierten vorgesehen.

Quelle: RP
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