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Wegberg
Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wegberg. Die evangelische Kirchengemeinde Wassenberg-Dalheim heißt Pfarrer Achim Roscher willkommen. Von Nicole Peters

Unter der Überschrift "Weißt du, wo der Himmel ist?" wurde Achim Roscher in der Erlöserkirche von Superintendent Jens Sannig in sein Amt eingeführt. Zahlreiche Gäste erlebten den Gottesdienst, sammelten sich im Anschluss im Garten, um Grußworte anzuhören und ließen den Tag mit Musik der Gruppe "Kreuzweise" ausklingen.

Damit kam eine von Achim Roschers Leidenschaften - die Musik - mehrfach an seinem Ehrentag zur Geltung. Ebenso hatte die neue Kirchenmusikerin Aena Kim mit einem Projektchor Lieder, die ihm gefielen, eingeübt und während der Messe vortragen. Die Grußworte umrahmten Beiträge einer rein instrumentalen Projektband und Kirchmeisterin Suzanna van Meerbergen-Schachoff überbrachte gemeinsam mit Prädikant Ralf Schachoff einen gesungenen Gruß. Darin stellten sie heraus, dass Roscher vom Bodensee herzog und durch seinen Umzug wieder Leben in das Pfarrhaus gebracht hat. Nach Pfarrerin Sabine Frauenhoff war Dr. Hans-Georg Hörster, stellvertretender Vorsitzender des im März gewählten Presbyteriums, der nächste, der das Wort an Achim Roscher richtete. "Du bist seit Anfang des Jahres bei uns und hast den großen Wunsch geäußert, dass Kirche und Gottesdienst zum lebendigen Ort werden, wo Menschen verschiedenen Alters zusammenkommen." Im Namen des Presbyteriums hieß Hörster ihn willkommen - Roschers Fähigkeiten und Begabungen hätten zum Entschluss geführt, dass es passen könnte. "Wir wollen mit dir die Zukunft der Gemeinde gestalten", rief er dem Pfarrer zu und wandte sich mit dem Ausspruch "Mach(t) was draus" an Roscher, Frauenhoff, Presbyterium und Gemeindemitglieder. Gemeinsam richteten die katholischen Geistlichen Pfarrvikar Theo Wolber und Pfarrer Thomas Wieners das Wort an den Wahl-Dalheimer. "Das ökumenische Pfingsttreffen haben wir schon gemeinsam geschafft", erinnerte Wolber und wies auf den Patron der Wegberger Pfarrei, den Heiligen Martin hin: "Diesen Heiligen gab es schon, als wir noch zusammengehörten." Er habe eine große Bedeutung über die Religionsgrenzen hinweg. Thomas Wieners betonte ebenso den Willen zu guter Zusammenarbeit: "Bei der Ökumene ist bei uns noch Luft drin", sagte er, auch in Anspielung auf das Thema während des Gottesdienstes. Im Weiteren hießen unter anderem Pfarrer Günter Jendges als Vertreter der Region und Melanie Palm, Jugendmitarbeiterin und Leiterin der Offenen Tür Campanushaus Roscher willkommen. Mit seinem Dienstantritt wurden Schwerpunkte in der Arbeit gebildet: So legt Roscher sein Hauptaugenmerk auf die Kinder- und Jugendarbeit in allen Gemeindeteilen, während Frauenhoff sich der Erwachsenen- und Seniorenarbeit widmet. Die Seelsorge teilen sie sich.

Quelle: RP
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