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Wegberg
Historischer Verein feiert 25. Geburtstag

Wegberg: Historischer Verein feiert 25. Geburtstag
Georg Wimmers (links) als Vorsitzender des Heimatvereines Beeck überbrachte seine Glückwünsche mit Flachs, Leinentuch und Leinenschürze an den Vorsitzenden des Historischen Vereins Wegberg, Karl Küppers. FOTO: Renate Resch-Rüffer
Wegberg. In einem Festabend zelebrierte der Historische Verein Wegberg sein 25-jähriges Bestehen. Im Zentrum standen dabei in der Wegberger Mühle die eigene Geschichte und die Personen, die sie in den vergangenen Jahren mitgestaltet haben. Von Laura Dohmen

Auswerten, analysieren, dokumentieren - so lässt sich annähernd die Arbeit beschreiben, der die Hobby-Historiker des Historischen Vereins Wegberg nachgehen. Sie arbeiten damit die Regionalgeschichte auf - und das schon seit 25 Jahren. Zu diesem Jubiläum hat der Verein ein breites Rahmenprogramm aufgestellt, das sich durch das gesamte Jahr zieht. Am Freitag begaben sich die Vereinsmitglieder während eines Festabends mit geladenen Gästen auf die Spuren ihrer eigenen Vereinsgeschichte.

"Es gibt immer etwas Interessantes zu finden und es ist wichtig, die Geschichte aufzuarbeiten", erklärte der Vorsitzende Karl Küppers die Arbeit des Vereins. Angefangen habe alles mit der Erschließung des Nachlasses der Freiherren Spiering in Tüschenbroich, für die der Verein im Jahr 1990 gegründet wurde. Daraufhin entwickelten sich schnell verschiedene Arbeitsgruppen, die der Regionalgeschichte auf ganz unterschiedliche Weise nachgehen.

"Der Verein leistet seit dem Tag der Gründung einen wertvollen Beitrag zur Erforschung und Dokumentation der Geschichte und Tradition und Kultur der Stadt" lobte Wegbergs Bürgermeister Michael Stock mit Verweis auf den Aufwand, die die Arbeit mit sich bringt. Dass die Ergebnisse dessen aber auch Unterhaltungswert haben, stellte besonders die Auseinandersetzungen mit dem Thema "Mundart" unter Beweis. Erst im März hatte der große Mundartabend "De Berker Klängerstu'ef" im Forum Wegberg großen Anklang gefunden. So war es selbstverständlich, dass Beiträge aus diesem Bereich des Vereins mit in den Festabend einflossen. Darüber hinaus stellte Küppers die Arbeitsgruppen des Vereins sowie deren Entwicklung in den vergangenen Jahren in einem kurzen Vortrag vor. So blickte er gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern, darunter auch Vertreter der ehemals zwölf Gründungsmitglieder, auf die Ahnenforscher und berichtete anhand archivierter Zeitungsartikel anerkennend: "Schon 1992 hatten sie eine halbe Million Schicksale erfasst."

Für ihre Arbeit profitieren die Historiker vom Austausch mit anderen Vereinen. "Wir sind zu Stadtführungen in Wassenberg und Erkelenz zu Gast gewesen", erzählte Küppers. Er sei daher froh, dass auch Vertreter der Heimatvereine aus Erkelenz, Niederkrüchten, Wassenberg und Wegberg-Beeck am Festabend teilgenommen hätten.

Für die Unterhaltung im Festprogramm sorgte der Chor "Power on Stage" mit einem bunt gemischten Programm von Gospels über Stücken aus Musicals bis hin zu moderner Popmusik.

Das Wichtigste an diesem Abend waren für den Vorsitzenden aber die Ehrungen derer, die die Geschichte des Vereins aktiv mitgestaltet haben, "denn die haben eine wichtige Arbeit für den Verein geleistet."

Quelle: RP
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