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Kreis Heinsberg
Hunde und Katzen helfen bei der Kommunikation

Kreis Heinsberg. Tiere haben keine Vorurteile. Egal, ob man jung oder alt, klein oder groß ist, viele Haare oder eine Glatze hat, gehen kann oder im Rollstuhl sitzt: Sie akzeptieren jeden. Diese Eigenschaft macht sich Gregor Kryk, Leiter des Projekts "Panuba" aus Wegberg, für die Therapie von Menschen mit Demenz zu Nutze. Seit zehn Jahren bietet er mit Ponys, Hunden, Katzen, Kaninchen und vielem mehr eine tiergestützte Intervention an und verbessert damit das emotionale Wohlbefinden vieler Senioren.

Im Kreis Heinsberg wird "Panuba" ab 2018 in allen Einrichtungen der Heinrichs Gruppe regelmäßig zu Besuch sein. Die beiden Partner freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit. Björn Cranen, Management Sozialtherapeutische Dienste der Heinrichs Gruppe, erklärt: "Das Konzept von Panuba hat uns überzeugt. Für unsere Mitarbeiter und Angehörige eröffnet sich somit die Chance, mit Hilfe von Tieren intensiver mit Betroffenen in Interaktion treten zu können." Gregor Kryk, der selbst aus dem Beruf des Altenpflegers stammt, ergänzt: "Tiere sind natürliche Kommunikationshelfer, denn sie ebnen uns Zugänge zu den Personen, die den Pflegekräften oder Angehörigen verborgen bleiben. ,Streicheleinheiten für alle Sinne' nenne ich daher die Quintessenz meines Angebotes, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern." Aber nicht nur das: Die tiergestützte Therapie stärkt darüber hinaus das Selbstwertgefühl, fördert und erhält die motorischen Fähigkeiten und aktiviert die Betroffenen durch das Beobachten und Berühren der Tiere.

Zum ersten Mal wird das Programm "Panuba" am Montag, 15. Januar, um 9.30 Uhr in der Tagespflege im Seniorenzentrum Breberen zum Einsatz kommen, teilt die Heinrichs Gruppe mit.

Quelle: RP
 
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