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Wegberg
Interessante Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr

Wegberg. Geselligkeit und viel Information beim Feuerwehrfest in Wildenrath. Auch Spezial-Einsatzfahrzeuge vorgestellt. Von Nicole Peters

Sowohl der Wildenrather Bevölkerung als auch den befreundeten Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg hatte die Löschgruppe Wildenrath bei ihrem Feuerwehrfest eine Menge interessanter Dinge zu bieten.

Am Samstagabend ging es am Grillhäuschen mit Döner als Extra, am Getränkewagen und an der Cocktailbar bis in den frühen Morgen locker und gesellig zu. Der mit Sand ausgelegte Platz an der Bar lud zum Feiern in Strandatmosphäre und die Jugend zu einem Ballsport-Turnier ein.

Gestern luden dann die 29 Aktiven, unter denen sich zurzeit vier Frauen befinden, beim Tag der Offenen Tür zur Ausstellung von Fahrzeugen ein: Gelegenheit auch für die anderen Löschgruppen, spezielle Geräte ihrer Kollegen kennenzulernen. Kinder und Eltern nutzten dagegen die Gelegenheit, einmal in das hauseigene Tanklöschfahrzeug "TLF 16/25" zu klettern und den Platz der Einsatzkräfte einzunehmen. Auch ein "MTF", ein Mannschaftstransportfahrzeug, nennen die Wildenrather ihr Eigen. An diesem Tag zu Besuch war der "Abrollbehälter Verletzten-Dekontamination", kurz "AB V-Dekon", des ABC-Zuges des Kreises Heinsberg. Bei Großschadenslagen, etwa Chemieunfällen, bei denen verletzte Personen mit Schadstoffen in Verbindung gekommen sind, können darin bis zu 25 liegende Personen pro Stunde in zwei Schleusen gewaschen und bei Bedarf desinfiziert werden, erläuterte stellvertretender ABC-Zugführer des Kreises Heinsberg, Jochen Henderikx. In Zusammenarbeit von Rettungsdienst und Feuerwehr können somit die Verletzten behandelt und wundversorgt, gesäubert und anschließend vor Ort oder in Krankenhäusern weiterversorgt werden. Weitere Aufgaben der Spezialkräfte: Austritt von Gefahrstoffen verhindern und Stoffe identifizieren. "Die Wegberger Löschgruppen erhalten hier die Möglichkeit, sich mit neuen Konzepten des Kreises vertraut zu machen", bekräftigte Löschgruppenführer Jochen Graab. Die Feuerwehrleute gingen nach der GAMS-Regel vor: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenleben retten und Spezialkräfte alarmieren. Somit würde mit der Ausstellung unterschiedlicher technischer Ausrüstung die Zusammenarbeit gestärkt werden. Ein "Wechsellader mit Übungscontainer Chemie" der Stadt Viersen war an diesem Tag ebenfalls zu sehen. Beispielsweise mit Wasser füllen Mitglieder der Einheiten "Gefährliche Stoffe und Güter" (GSG) der Feuerwehr den mit einem Leck versehenen Behälter, um das Abdichten und weitere Maßnahmen zu üben.

Quelle: RP
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