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Wegberg
Kulturring blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Wegberg. Auf ein erfolgreiches Jahr blickte der Kulturring in seiner Mitgliederversammlung zurück.

Wie Vorsitzender Folkmar Pietsch berichtete, hatten die drei Jazzkonzerte in Kooperation mit dem Mönchengladbacher André Spajic mit je 90 Besuchern für eine voll besetzte Wegberger Mühle gesorgt. Der musikalisch-literarische Abend mit dem Duo Wolfgang Wittmann/Robert Scholtes lockte zwar keine 90 Besucher in die Mühle, aber diejenigen, die gekommen waren, zeigten sich begeistert.

Ebenfalls sehr angetan waren die Gäste der sieben Nachtwächter-Führungen, die der Kulturring mit dem Historischen Verein unter Leitung von Karl Küppers angeboten hatte. Einen Wermutstropfen hatte der Vorsitzende in seinem Rückblick: Für die Fahrt zum Museum Begas-Haus in Heinsberg mit vorgeschalteter Kirchenführung in Millen hatten sich so wenige Interessenten angemeldet, dass die Fahrt gestrichen wurde. "Übrigens musste zum ersten Mal in der elfjährigen Geschichte des Kulturrings eine Veranstaltung abgesagt werden", sagte Pietsch.

Dafür berichtete er von zwei Höhepunkten: Bei der Kunst-Offensive boten 30 Künstler ein viel beachtetes Spektrum künstlerischer Arbeiten. Und ein Highlight war der Auftritt des Comedian Christian Pape im Dezember. Pietsch: "Die Karten-Nachfrage war so groß, dass wir uns entschlossen, zwei Comedy-Abende im Forum anzubieten, so dass über 1200 Besucher das Programm ,Das riecht nach Heimat' erlebten."

In seinem Ausblick auf das neue Jahr berichtete der Vorsitzende, dass wieder drei Jazzkonzerte und ein musikalisch-literarischer Abend fest terminiert sind, dass die "Wanderungen mit dem Nachtwächter" fortgesetzt werden und dass diesmal zwei Kabarett-Abende im Programm stehen. Eine Museumsfahrt ist in Planung und der erstmals gemeinsam mit dem Stadtmarketing herausgegebene Kultur- und Veranstaltungskalender wird auch für das zweite Halbjahr erstellt. Als einen der Höhepunkte nannte der Vorsitzende die mit dem Stadtmarketing in Vorbereitung befindliche Kunst-Offensive Ende August, für die von der Projektgruppe einige Besonderheiten in Aussicht gestellt werden - "schließlich handelt es sich mit der zehnten Auflage um ein kleines Jubiläum", sagte Folkmar Pietsch.

Erfreulich waren auch die weiteren Berichte. So teilte Schriftführerin Ulrike Derichs mit, dass der Kulturring nun 83 Mitglieder hat, sechs mehr als vor Jahresfrist, und Kassierer Franz Richter zeigt einen sehr positiven Kassenbericht auf. Die Kassenprüfer Irmtraut Hümmer und Uwe Feldberg bescheinigten eine exakte Kassenführung, und auf deren Antrag hin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Quelle: RP
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