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Wegberg
Kurzweilige Unterhaltung beim Kaffeekonzert

Wegberg: Kurzweilige Unterhaltung beim Kaffeekonzert
Die Chöre sangen im Vincentiushaus am Beecker Kirchplatz. Die Besucher verbrachten dort ein paar schöne Stunden. FOTO: Hermann-Josef Froitzheim
Wegberg. "Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Lassen Sie sich verwöhnen!" - so begrüßte die Wegberger Ehrenbürgermeisterin und Vorsitzende des Beecker Kirchenchores Hedwig Klein die Gäste, die ins Beecker Vincentiushaus gekommen waren, einige Stunden bei Kaffee und Kuchen schöner Musik zu lauschen und die Sorgen des Alltags zu vergessen.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Chorleiter des Beecker Kirchenchores Helmut Misgaiski. Neben dem Chor aus Beeck sollten der KC von St. Peter und Paul in Wegberg und die Männerchöre "Rather Dorfspatzen" und "Liederkranz" für die musikalische Unterhaltung sorgen. Helmut Misgaiski bat zu Beginn die Sängerinnen und Sänger des Beecker Chores und der Chorgemeinschaft auf die Bühne. "Klänge der Freude", nach Henry Purcell's "Trumpet Voluntary" wurde dargeboten, dann folgten Schlager aus der "Italienreise" von Gerhard Winkler und zum Schluss die sehr rhythmische Aufforderung "Sing mit mir!" Karl Hütz, Kirchenmusiker aus Mönchengladbach und Chorleiter des Chores von St. Peter und Paul, ließ den Chor zunächst zwei Volkslieder vortragen: "Horch, was kommt von draußen rein", "Im schönsten Wiesengrunde", "Hast oft im Kreise der Lieben" , unterbrochen vom Klaviersolo "Träumerei" von Schubert. Während die Gäste sich an der herrlichen Kuchentafel erfreuten, sich angeregt unterhielten, wurden die gemeinsam auftretenden Männerchöre zum Vortrag gebeten.

Sehr kraftvoll, dann wieder feinstimmig zum Teil, überzeugten sie die Hörer, als sie sangen: "Mit Musik geht alles besser", dann wurde es ein wenig romantisch mit "Ob blond, ob braun, ich liebe alle Fraun". Auch die "Bläck Fööß" mit ihrem Song "...von onserem Veedel" durfte nicht fehlen. Hierbei sangen viele Zuhörer den Refrain kräftig mit. Mit einem feurigen Czardas und Frank Sinatras "I did it my way" (deutsch: So ist das Leben) beschlossen die Männerchöre, meisterlich am Klavier begleitet und geführt von Helmut Misgaiski, das Konzert. Tosender Applaus belohnte die Sängerinnen und Sänger und bewies: Der Versuch, Musik einmal ganz anders darzubieten, war geglückt.

Quelle: RP
 
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