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Wegberg
Martinsfest im Zeichen des 1600. Tröstebären

Wegberg. Harbeck feiert am 4. November St. Martin. Das Fest ist gekennzeichnet durch eine tolle soziale Aktion.

Harbeck feiert St. Martin - dieses Fest wird in Harbeck schon seit 1922 gefeiert. Da gibt es nicht nur den Fackelzug und den geliebten Weckmann mit einer Tüte voller Süßigkeiten, sondern auch ein tolles Programm. Um die Tradition weiterhin zu bewahren, wird das Martinskomitee Harbeck-Berg das Fest in gewohnter Weise ausrichten. In diesem Jahr findet das St. Martinsfest am Samstag, 4. November, statt. Der Fackelzug beginnt um 17 Uhr an der Gaststätte Jackels in Harbeck. Anschließend findet die Bescherung der Kinder im Forum in Wegberg statt.

Folgender Zugweg ist dieses Mal geplant: Harbecker Straße, Venloer Straße, Im Ländchen, Kringskamp, Venloer Straße, Ryther Weg, Rurweg, Maasweg, Bahnkuhle, Niersweg, Rurweg, Venloer Straße, Burgstraße zum Forum an der Burg Wegberg. Wie in jedem Jahr ist anschließend die St. Martinsfeier ein richtiges Familienfest für groß und klein, mit Verlosung, Hexen und Kinderhexen. Bei dem großen Programm kommt der Gedanke des Teilens nicht zu kurz. Auch in diesem Jahr kann der St. Martin wieder 100 Teddybären an einen Mitarbeiter des Rettungsdienstes überreichen. Anlässlich des 80-jährigen Bestehens des Martinskomitees wurde die Aktion Tröstebär ins Leben gerufen. Von dem Erlös, der durch den Verkauf von Teddybären und Spenden für die Tröstebären erzielt wurden, werden die Teddybären beschafft.

In diesem Jahr können die Harbecker 100 Teddybären an die Rettungswache Wegberg übergeben. Die Rettungswagen werden mit den Tröstebären bestückt. Wird einer der Wagen zu einem Einsatz gerufen, bei dem Kinder betroffen sind, kann das Rettungsteam den Kindern nach Unfällen oder anderen Ereignissen den Teddybär in ihre Arme legen. Die Bären sollen Trost spenden und die Kinder von den Untersuchungen ablenken. Die Rettungskräfte können sich so besser auf die Arbeit konzentrieren. Die Tröstebären wirken beruhigend auf die Kinder. Den Kuschelbär kann man an sich drücken, er begleitet das Kind überall hin und erlebt alles mit ihm. Die Kinder dürfen den Bären selbstverständlich behalten. Denn auch bei der Notfallnachsorge leistet der Tröstebär Hilfe. Aus Anlass des 80-jährigen Bestehens im Jahr 2002 wurde die Aktion "Teddybär im Rettungswagen" ins Leben gerufen. Dank der vielfachen Unterstützung wird dieses Jahr der 1600. Tröstebär gespendet. Die Aktion wird ausschließlich durch den Verkauf von Teddybären und Spenden für diesen Zweck finanziert. Für jeden verkauften Teddy kann ein weiterer Teddy übergeben werden. Auch Spenden sind willkommen.

Quelle: RP
 
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