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Wegberg
Motte Alde Berg soll vor Verfall geschützt werden

Wegberg. Die Maßnahme wird durch das Interreg-Programm gefördert. Die Stadt beteiligt sich mit 25.200 Euro.

Die Motte Alde Berg im Wald zwischen Arsbeck und Dalheim soll vor dem Verfall gesichert und touristisch ertüchtigt werden. Darüber informierte Ulrich Lambertz vom Stadtmarketing während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und -planung. Der Alde Berg in der Nähe des Raky-Weihers gilt als eine der größten und besterhaltenen frühmittelalterlichen Burghügel zwischen Maas und Rhein. Allerdings ist der Erhalt des historisch bedeutsamen Kulturgutes durch Bodenerosion und Verwitterung bedroht. Die Motte stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1980 als schützenswertes Bodendenkmal anerkannt.

Um den Alde Berg vor einem Verfall zu sichern, wird es demnächst eine Projektplanung geben, kündigte Lambertz an. Diese wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres im zuständigen Fachausschuss vorgestellt. Die Kosten für diese Maßnahme sind nach Angaben von Ulrich Lambertz über das europäische Interreg-Programm abgesichert. Der Eigenanteil der Stadt beträgt nach Angaben der Wegberger Stadtverwaltung für das Gesamtprojekt 6300 Euro jeweils für die Jahre 2015 bis 2018.

(hec)
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