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Wegberg
Musikalischer Blumenstrauß zum Muttertag

Wegberg: Musikalischer Blumenstrauß zum Muttertag
Die international bekannte brasilianisch-italienische Opernsängerin Carla Maffioletti begeisterte beim Muttertagskonzert zusammen mit dem Heerlener Salonorchesters "Da Capo" das Publikum im Forum Wegberg. FOTO: Jürgen Laaser
Wegberg. Feinste Klänge von hervorragenden Musikern waren beim Muttertagskonzert im Wegberger Forum zu hören. Von Katrin Schelter

Für für eine neue Auflage des beliebten VHS-Muttertagskonzertes gastierte das Heerlener Salonorchester "Da Capo" im Rahmen seiner Konzerttour "A Dream" im Forum Wegberg. Als prominenten Gast hatten sich die Musiker die international bekannte brasilianisch-italienische Opernsängerin Carla Maffioletti gesichert. Mit brillant aufeinander abgestimmtem Spiel und in Harmonie mit dem Gesang Maffiolettis begeisterten Orchesterleiter Ernest Frissen (Geige), Marieke Keser (Geige), Christianne van Gelder (Querflöte), Alex Geller (Cello), Constant Notten (Klavier), Paul Jussen (Schlagzeug) und Jan Knooren (Kontrabass) die rund 200 Musikliebhaber im Saal.

Der Konzertabend begann mit Carl Teikes "Alte Kameraden", gefolgt von Pietro Mascagnis "Intermezzo". Nach "Quando m'en vo" von Giacomo Puccini ließ Maffioletti bei Eduard Künnekes "Strahlender Mond" aus der Operette "Der Vetter aus Dingsda" die Gäste ihre schöne Stimmgewalt hören. Bei einem Stück von Stanley Myes nach einem Arrangement von Jan Knooren legte Maffioletti selbst Hand ans Instrument. In ihrem Ballkleid und mit der Gitarre auf dem Schoß sang und spielte sie die "Cavatina" - die sie schon als kleines Kind in Brasilien auf der Gitarre spielen gelernt habe. Die "Melodia Sentimental" von Heitor Villa-Lobos sang sie für ihre Mutter, die das Lied immer sehr geliebt habe. Hierfür verließ Paul Jussen seinen "gewohnten" Platz am Schlagzeug und untermalte das Orchester und Maffiolettis Spiel mit stimmungsvoller Percussion. Ebenso überzeugend war Ernest Frissens Arrangement des "Ballsirenen-Walzers" aus Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe". Zu Emmerich Kálmáns "Komm, Zigan" aus "Gräfin Mariza" versprach Frissen: "Heute spielen wir das einmal ganz anders". Tatsächlich verlieh sein Spiel aus den Zuschauerreihen dem Lied mit seiner immer schneller werdenden Melodie eine neue Tiefe. Als vorletztes Stück vor der Pause wurde "Vocalise" aus der Feder von Sergei Rachmaninow gespielt, bevor Fred Raymonds temperamentvolles Stück "Juliska aus Budapest" aus "Maske in Blau" die erste Konzerthälfte beendete. Hier entfaltete Carla Maffioletti wieder einmal ihren gesamten Charme und präsentierte sich auf der Bühne als wahrer Sonnenschein, der das Publikum mit guter Laune ansteckte.

Nach der Pause wurden die Stücke "Non ti scordar di me" und "Ciribiribin" von Ernesto de Curtis mit Ludo Mariëns Improvisationen am Akkordeon geschmückt. Spanische Töne erklangen kurz darauf mit "Les filles des Cadiz" von Léo Delibes, bevor mit Ernest Frissens buntem Potpourri aus "Die Czárdásfürstin" von Emmerich Kálmán ein wunderbares Wechselbad der Melodien folgte. Aufmerksam lauschten die Gäste Jacob Gades Tango "Jalousie" und Astor Piazzollas Stücken "Oblivion" und "Adios Noniño", bei denen Carla Maffioletti und Ludo Mariën erneut glänzen konnten. Auf Luigi Arditis "Il Bacio" und "Tico-Tico" von den Andrews Sisters folgte als letztes Lied "Chica Chica Boom Chic" aus dem Film "That Night in Rio". Als Zugabe wurde das Publikum mit "Mamãe eu quero" von Vicente Paiva und Carla Maffiolettis "Voglio amore" beglückt.

Quelle: RP
 
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