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Wegberg
Neues Wohngebiet: Ausschuss spricht sich für Masterplan aus

Wegberg. Grünes Licht gab es am Dienstagabend während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und -planung für die Erstellung eines Masterplans für den Siedlungsschwerpunkt Wegberg Innenring. Dieser beinhaltet auch das Vorhaben, zwischen den Straßen In Gerichhausen und Grenzlandring ein 22 Hektar (220.000 Quadratmeter) großes Wohnbaugebiet einzurichten, wie es von den Freien Wählern beantragt wurde. Die Bezirksregierung Köln hatte der Stadt Wegberg auf Anfrage mitgeteilt, dass gegen die neuen Pläne für den Bereich zwischen Gerichhausen und Grenzlandring aus Sicht der Landes- und Regionalplanung keine Bedenken bestehen.

Während der Diskussion im zuständigen Fachausschuss legte die CDU Wert darauf, dass die spätere Vermarktung der Grundstücke durch die städtische Tochtergesellschaft SEWG erfolgen soll, damit nicht Investoren von außerhalb, sondern die Stadt Wegberg selbst davon finanziell profitieren könne. Christoph Böhm (FDP) schloss sich den Worten des Technischen Beigeordneten Rudolf Fabry an, der die Pläne für die neuen großen Wohnbauflächen im Innenring als "große Chance für Wegberg" bezeichnete. Während CDU, SPD, FDP und Freie Wähler das Projekt grundsätzlich befürworteten, waren von der Wählergemeinschaft Aktiv für Wegberg (AfW) und den Grünen, die sich bei der Abstimmung enthielten, überwiegend kritische Töne zu hören. "22 Hektar ist viel zu groß", sagte Christiane Merz-Valsamidis (Grüne), "uns gefällt die Eile nicht", meinte Willi Fichtl (AfW).

Bei der Abstimmung votierte einzig CDU-Ratsfrau Ruth Klein aus Gerichhausen gegen die Erstellung des Masterplans.

(hec)
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