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Wegberg
Otten kündigt Neuanfang für die CDU an

Wegberg: Otten kündigt Neuanfang für die CDU an
Führen den Wegberger CDU-Stadtverband: Vorsitzende Petra Otten, Stellvertreter Richard Brix (r.) und Pressesprecher Ralf Schmelich. FOTO: J. Laaser
Wegberg. Petra Otten aus Arsbeck ist neue Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Wegberg. Die 52-Jährige möchte für frischen Wind in der Union sorgen und setzt dabei auch auf Facebook und Co. Auch die Junge Union formiert sich neu. Von Michael Heckers

Petra Otten ist neue Vorsitzende des Wegberger CDU-Stadtverbandes. Während der Mitgliederversammlung im Wildenrather Hotel Sternzeit wählten die Mitglieder die Apothekerin aus Arsbeck mit überwältigender Mehrheit zur Nachfolgerin von Dr. Ferdinand Schmitz. Schmitz stand nach dem enttäuschenden Abschneiden der CDU bei der Kommunalwahl 2014 und dem Verlust des Bürgermeisteramtes an die SPD für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Petra Otten dankte ihrem Vorgänger für die geleistete Arbeit und sprach mit Blick auf den neuen geschäftsführenden Vorstand des CDU-Stadtverbandes von einem Neuanfang. "Die Bürger aus Wegberg sollen wieder verstehen, wofür die CDU steht. Deshalb werden wir wieder verstärkt in die Ortsteile gehen, unsere Politik besser erklären und zuhören, um zu erfahren, welche Probleme es gibt", sagte Petra Otten. Auch ihr Stellvertreter Richard Brix und Pressesprecher Ralf Schmelich setzen auf eine bessere Öffentlichkeitsarbeit, auch über die Internetseite und via Facebook. Damit einhergehen soll auch eine Neuformierung der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) in Wegberg. Bei diesem Thema hat die Union bereits Nägel mit Köpfen gemacht: Für Sonntag, 26. April, 13 Uhr, sind politisch engagierte junge Leute zur Mitgliederversammlung der Jungen Union in die CDU-Geschäftsstelle am Rathausplatz (oberhalb der Kreissparkasse) eingeladen.

Mit vielen Dankesworten und einem Blumenstrauß verabschiedet wurde am Versammlungsabend Gabriele Sanders. Fast 30 Jahre lang war sie als Schriftführerin für den CDU-Stadtverband Wegberg tätig.

Während Ferdinand Schmitz in seiner Rede offen über mögliche Gründe für das schwache Abschneiden der CDU und des Bürgermeisterkandidaten der Union bei den Kommunalwahlen 2009 und 2014 sprach, kritisierte Fraktionsvorsitzender Georg Gellissen die Arbeit des derzeitigen Bürgermeisters Michael Stock (SPD). "Ich nehme Herrn Stock zurzeit als einen Getriebenen wahr", sagte er mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik und die Finanzplanung der Stadt Wegberg. Die Befürchtung der CDU, dass der neue Kämmerer mit der ihm übertragenen Aufgaben komplett überfordert ist, habe sich bestätigt, sagte Gellissen und betonte zugleich, dass dies nichts mit der Person, sondern alleine mit der Vielfalt der Aufgaben zu tun habe.

Die Zielsetzung der Wegberger CDU formulierte Richard Brix: "Wir wollen die Nummer eins in Wegberg sein."

Quelle: RP
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