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Wegberg
Pfarrei St. Martin Wegberg besucht Kloster Steinfeld

Wegberg. 50 Mitglieder aus der Wegberger Pfarrei St. Martin machten sich mit Pfarrer Franz Xaver Huu Duc Tran mit dem Bus auf eine Wallfahrt nach Steinfeld. Eingestimmt durch Gebet und Lied wurde die Gruppe am Kloster der Salvatorianer in Steinfeld von der dortigen Pastoralreferentin erwartet, die in einer Führung durch die Klosterbasilika viel Interessantes zur rund 1000-jährigen Geschichte des Klosters zu berichten wusste.

Geweiht ist die romanische Basilika ist dem Heiligen Potentinus, einem wohl eher unbekannten Heiligen - im Gegensatz zum Heiligen Hermann Josef, dessen Grab sich mitten in der Basilika befindet. Besonders bekannt wurde dieser durch seine "mystische Vermählung mit der Gottesmutter Maria", der er auch seinen Beinamen Josef (zuvor hieß er nur Hermann) verdankt. Schon als Kind hatte er die Gottesmutter Maria tief verehrt. Der Legende nach schenkte er vor rund 850 Jahren als Schuljunge dem Marienstandbild in einer Kölner Kirche einen Apfel, den die Gottesmutter angenommen haben soll. Wie in Köln bei dem Marienstandbild werden auch heute noch frische Äpfel auf seinen Sarkophag in der Basilika gelegt.

In der direkt benachbarten Benediktinerinnen-Abtei Maria Heimsuchung durfte die Gruppe aus Wegberg in der dortigen kleinen Klosterkirche teilhaben an der Mittagshore, deren Psalmen und Lesung mit hineinnehmen in die Passion und den Tod Jesu am Kreuz. Nach dem anschließenden Mittagessen im Refektorium des Salvatorianer-Klosters und der Erkundung von Klostergarten und -laden ging die Fahrt weiter nach Heimbach, um dort bei strahlendem Sommerwetter den Ort und die Lokalitäten näher in Augenschein zu nehmen. Pfarrer Kurt Josef Wecker erwartete die Pilger später in seiner Heimbacher Wallfahrtskirche mit Wissenswertem zu den bekannten Kirchenfenstern und dem kostbaren Antwerpener Schnitzaltar mit dem Gnadenbild der "Schmerzhaften Mutter Gottes von Heimbach". In der anschließenden Heiligen Messe begegneten der Pilgergruppe auch noch einmal die "Äpfel aus Steinfeld".

Quelle: RP
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