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Wegberg
"Pit, der kleine Floh" in der Kästner Schule

Wegberg: "Pit, der kleine Floh" in der Kästner Schule
Die Kombination von Fotografien, illustrierten Figuren und das Klavierspiel gaben einen Einblick in den Konzertflügel als Musikinstrument. FOTO: Opus 512
Wegberg. Simone Ludwig stellte durch eigene Kompositionen die Funktionen eines Flügels dar.

Flöhe sind im allgemeinen etwas Unangenehmes. Aber in der Erich Kästner Grundschule in Wegberg sorgte ein Floh für viel Aufregung. Der Kulturförderkreis Opus 512 hatte Simone Ludwig aus Köln eingeladen.

Simone Ludwig arbeitet freiberuflich als Musikpädagogin und ist ständige Begleiterin der Kölner Chansonsängerin Alice Esser. Opus 512 entdeckte Simone Ludwig 2014 auf der lit.COLOGNE und holte sie nun nach Wegberg. Die Autorin, Pianistin und Musikpädagogin stellte ihr erstes Musikbuch "Pit der kleine Floh - Das Tastenabenteuer" vor. In zwei Lesungen mit jeweils rund 220 Kindern vom ersten bis vierten Schuljahr lernten diese die Abenteuer des Flohs Pit kennen.

Eigentlich wohnt Pit auf dem Schäferhund Rex. Aber die schöne Musik im Konzertsaal nebenan hat Pit neugierig gemacht. Rex hilft Pit auf die Hose von Hausmeister Hansen und von dort kommt er auf das Pult des Konzertsaales. Zunächst ist er total verwirrt über das Durcheinander der Instrumente beim Einstimmen. Als der Dirigent kommt, wird alles besser und Pit ist begeistert. Pit setzt sich sogar in einer ruhigen Phase auf den Dirigentenstab, wird dann aber bei einem Allegro in den großen schwarzen Kasten, den Flügel, geschleudert. Dort trifft er die Spinne Tara, mit deren Hilfe er den Flügel erkundet: Ganz kleine Drähte und ganz lange Drähte, sogar mit Kupferdraht umwickelt, große runde Löcher, durch die man auf den Resonanzboden schauen kann, roter Filz, kleine Hämmerchen, schwarze und weiße Tasten und die Finger des Pianisten. Was alle diese Dinge bedeuten, erklärt ihm Tara. So wird Pit zu einem wahren Experten in Sachen Klavier und hat in Tara eine neue Freundin gefunden.

Simone Ludwig stellte durch eigene Kompositionen und durch eine animierte Bildpräsentation die Funktionen eines Flügels dar. Die liebevolle Kombination von Fotografien aus dem Buch, illustrierten Figuren und das Klavierspiel gaben einen detaillierten Einblick in und um den Konzertflügel. Das war Lernen einmal ganz anders.

Immer wieder wurden die Kinder aufgefordert, sich gestenreich zu beteiligen und mitzusingen. Das taten sie mit Begeisterung. Der Wissensdurst der Kinder, wie ein Flügel klingt, wie man ihn spielt und wie er funktioniert, ließen die Zeit viel zu schnell vergehen. Fröhlich singend gingen die Kinder in ihre Klassenräume zum nächsten normalen Unterricht.

Quelle: RP
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