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"Handeln Tut Not"
Raky-Weiher im Wandel der Zeit

Wegberg. Die Wegberger Planung, den Helpensteiner Bach künftig nördlich um die Raky-Weiher in Arsbeck leiten zu wollen, um die Qualität beider Gewässer zu verbessern, sind im Landschaftsbeirat des Kreises Heinsberg vorgestellt und einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Norbert Dismon vom Kreis Heinsberger Amt für Umwelt und Verkehrsplanung hatte zuvor erklärt, dass "der Bach und die Teiche sich gegenseitig schlecht beeinflusst haben". Dies zeigte er anhand von Luftbildern von 1970 bis 2013, die er zusammengestellt hatte: "Darauf ist zu erkennen, dass die Röhrichtbestände bis 2013 um rund 90 Prozent zurückgegangen waren. Und das grünliche Wasser in dem Jahr zeigt, wie schlecht die Wasserqualität war. Handeln tut Not."

Derzeit sind die Raky-Weiher trockengelegt und wurde der Helpensteiner Bach abgetrennt. Nach einer zwei- bis dreijährigen Phase der Regeneration sollen die Teiche wieder mit Wasser befüllt werden. Der Bach soll dann daran vorbeifließen. Ein aufgeschütteter, nicht begehbarer Damm soll beide Flächen trennen.

(spe)
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