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Wegberg
"Rock im Zelt" wird 25 Jahre jung

Wegberg: "Rock im Zelt" wird 25 Jahre jung
Der "Rock im Zelt"-Macher Hans-Leo Heppener (M.) im Gespräch mit den Technikern, die für den guten Ton sorgen. FOTO: Jürgen Laaser
Wegberg. Auf 600 Besucher pro Jahr ist das Rockfestival im Zelt gewachsen. Freitag wurde zum Kirmesauftakt dessen 25-Jähriges gefeiert. Von Philipp Schaffranek

Eigentlich beginnt die Geschichte des Rockfestivals im Zelt auf der Bücher Kirmes bereits vor 30 Jahren. Schon da spielten die ersten Rockbands zum Start der Kirmesfeierlichkeiten. "Denn bei uns im Spielmannszug gibt es auch immer Leute, die in Rockbands sind", sagt Hans-Leo Heppener, Vorsitzender des Spielmannszugs Büch, der das Rockfestival gemeinsam mit den Bücher Schützen veranstaltet. Und eben die Rockbands der eigenen Vereinsmitglieder waren es, die zur Kirmes aufspielten. Als dann vor 25 Jahren Musiker aus gleich vier Bands im Spielmannszug waren und alle auf der Kirmes spielen wollten, kam die Idee: "Dann machen wir einfach ein Rockfestival."

Bei der diesjährigen Kirmes feierte "Rock im Zelt" sein 25-jähriges Bestehen. Das Festival, bei dem vor allem regionale Bands auftreten, freut sich ungebrochen großer Beliebtheit. Zum Jubiläum waren es "Music on the RoX", "Straight Ahead" und die "Queen Revival Band", die für Stimmung sorgten. Vor allem die Queen-Coverband sei ein echtes Highlight, sagt Heppener. Sie gelte als die beste Queen-Coverband in Europa. "Die sind so geil, unvorstellbar", schwärmt er.

Hans-Leo Heppener, auch einfach "Happy" genannt, ist derjenige, der hinter dem Rockfestival steht. Es ist sozusagen sein Kind. Von Anfang an hat er geplant und organisiert. Aber auch auf der Bühne ist er aktiv. Als Sänger und Keyboarder der Band "Straight Ahead" war er auch beim Jubiläum musikalisch zu hören. Auf die Entwicklung des Festivals ist er stolz. "Wir haben mal mit 150 Leuten angefangen", sagt "Happy". Mittlerweile seien es durchschnittlich 600 Besucher und damit mehr Besucher, als Büch Einwohner hat. Wenn "Happy" vom Rockfestival erzählt, merkt der Zuhörer, dass er den Besuchern einen guten Musikabend bereiten möchte. Zwei Höhepunkte in der Geschichte hebt er besonders hervor. Beim vierten Rockfestival 1995 spielten gleich elf Bands an einem Abend. Die Anfrage kam von der Volksbank Wegberg, die kurz zuvor mit diesen elf Bands eine CD aufgenommen hatte. Eine große organisatorische Herausforderung. Das Zelt wurde vergrößert. Zwei Bühnen wurden aufgebaut. "Bei den elf Bands hatte ich an diesem Abend nur zehn Minuten Verspätung", sagt Hans-Leo Heppener. Mit dabei gewesen sei auch die Coverband "Montevideo" mit Höhner-Gitarrist "Ralle" Rudnik aus Wegberg. Montevideo war dann auch der zweite Höhepunkt. Denn beim 20-Jährigen des Rockfestivals im Zelt trat die Kultband aus Mönchengladbach ein letztes Mal in Originalbesetzung auf.

In vier Wochen gehen die Planungen für das nächste Jahr schon wieder los. Rund 20 Bands bewerben sich jedes Jahr für einen Auftritt in Arsbeck-Büch. "Die Bands reißen sich wirklich darum, hier spielen zu dürfen", sagt Heppener. Wichtig sei ihm, dass mindestens eine Nachwuchsband spielt und das Programm ausgewogen ist. Geht es nach ihm, wird die Geschichte des Rockfestivals noch lange weitergeschrieben: "Solange die Leute kommen und Spaß daran haben, werde ich das weitermachen."

Quelle: RP
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