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Wegberg
Seit 90 Jahren im Notfall bereit

Wegberg: Seit 90 Jahren im Notfall bereit
Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Löschgruppe Arsbeck wurden Ehrungen und Beförderungen vorgenommen (von links): Löschgruppenführer Karl Werner Sachse, Mohammed Jallorli, Sven Bonnes, Klaus Reinders, Wehrleiter Dietmar Gisbertz, Klaus Bodden sowie stellvertretender Bürgermeister Georg Schmitz. FOTO: Jürgen Laaser
Wegberg. Zwei Tage lang feierte die Löschgruppe Arsbeck ihr 90-jähriges Bestehen. Schützenverein und Dorfverein sagten Dank. Von Nicole Peters

Trotz ihres stattlichen Alters ist die Löschgruppe Arsbeck der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg nach wie vor rüstig und offen für alle positiven Entwicklungen. 29 Aktive leisten ihren Dienst, zehn Freiwillige gibt es in der Ehrenabteilung und einige Mädchen und Jungs in der Jugendabteilung.

Zur Feier ihres runden Geburtstages hatten die Feuerwehrleute in und vor das Gerätehaus eingeladen: Hüpfburg, Kinderschminken, Tauchvorführungen, mehrere Fahrzeuge und Leckeres für den Gaumen hielten sie für die Gäste bereit. Zwei Tage lang wurde gefeiert.

Gegründet am 1. April 1926 mit 27 Mitgliedern, wurde im Jahr 1966 das Gerätehaus eingeweiht: Nach wie vor gibt es drei Stellplätze und einen integrierten Schlauchturm. Aufgrund der Lage nahe am Wald, sorgen ein Tanklöschfahrzeug und zudem ein Mannschaftstransportwagen und Hilfeleistungs-Löschfahrzeug für schnelle Hilfe im Notfall, die durch umliegende Löschgruppen verstärkt werden.

Die Eröffnung des Festes am Sonntag übernahm Löschgruppenführer Karl-Werner Sachse und Stellvertretender Bürgermeister Georg Schmitz richtete das Grußwort an die Anwesenden. Wehrleiter Dietmar Gisbertz beförderte Mohamed Jellouli zum Feuerwehrmann und Sven Bonnes zum Unterbrandmeister. Zudem zeichnete Schmitz Klaus Reinders für 35 Jahre Pflichterfüllung mit dem Ehrenabzeichen in Gold aus. Eine Überraschung hielt Kreisbrandmeister Klaus Bodden für Dietmar Gisbertz bereit: Nach einem Grußwort verlieh er ihm die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Klaus Buyel, Feuerwehr-Seelsorger für Wegberg und Wassenberg, konnte den von der Löschgruppe ausgewählten Segensspruch "Kupplungs- und Scherenbruch" verkünden. Auch hatte er ein historisches, in den 1960er Jahren erworbenes Feuerwehrfahrzeug für den symbolischen Wert von einem Euro an die Arsbecker Löschgruppe zurückgegeben. Es verbleibt zunächst im Feuerwehrmuseum in Lövenich. Schützenverein St. Adelgundis und Dorfverein bedankten sich bei den Wehrleuten für ihren Dienst.

Als Attraktion neben Drehleiter und Fahrzeugen war die Einsatzeinheit der Wasserrettung "Feuerwehrtaucher Kreis Heinsberg" mit Fahrzeugen, Rettungsboot und Tauchcontainer mit 40 000 Liter Volumen zu Besuch. Einzelne Taucher demonstrierten Übungen. Der Container ist zur Sensibilisierung der Fingerfertigkeit im Umgang mit Schneid- und Spreizgeräten oder als Übungsort für Rettungen gedacht. Die Feuerwehrleute verfügen zur Rettung und Bergung von Personen sowie Bergung von Fahrzeugen und Gefahrgut aus stehendem und fließendem Gewässer über Schallortungs- und GPS-Ortungs-Geräte zur Erstellung von Koordinaten, die sie ebenfalls zeigten.

Quelle: RP
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