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Wegberg
Spaß an Geflügelzucht, Natur und Umwelt

Wegberg. Heinz Greis (76) wurde im Pfarrheim zum ersten Ehrenmitglied der Geflügelliebhaber Merbeck ernannt.

Langjähriges Engagement ist anerkennungswürdig. So merkte CDU-Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers im Vorwort des Katalogs zur 32. Merbecker Grenzlandschau zum Einsatz der Familie Clingen lobend an, dass es nicht selbstverständlich ist, seinen Hof über so lange Zeit zur Verfügung zu stellen. Unterstützung, die beim Verein "Merbecker Geflügelfreunde" große Dankbarkeit hervorgerufen hat. Die Schau nutzte der Verein ebenso dazu, um sich beim Mitglied Heinz Greis für dessen jahrzehntelanges Mittun zu bedanken: Sie ernannten ihn zum ersten Ehrenmitglied, wobei die Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers und Norbert Spinrath den offiziellen Part übernahmen.

"Er war derjenige, der uns immer ins Gewissen geredet hat, dass das Tier im Vordergrund stehen soll", merkte Vereinsvorsitzender Andreas Theißen wohlwollend an und hob dessen Tätigkeit im Vorstand zudem hervor. Von seinem "Spaß an Geflügelzucht, Natur und Umwelt" berichtete Heinz Greis. Knapp 20 Jahre ist er Mitglied im Verein und war elf Jahre als Kassierer tätig. Inzwischen hat er sich auf sein Altenteil zurückgezogen und hält sich bei arbeitsintensiven Aktivitäten zurück. "Kakadus züchte ich aber nach wie vor, worin ich meinen Schwerpunkt habe", erzählte der 76-Jährige, "auch halte ich sechs Hühner." Vor 23 Jahren hatten Ehefrau Brigitte und er ein Haus mit größerem Grundstück gekauft. Sie mögen ihren blühenden Garten mit der gefiederten Hühnerschar, die dazwischen läuft. Eine Hauptmotivation der beiden: "Wer Hühnchen hält, sorgt dafür, dass kein Tier für einen in der Legebatterie ist", erklärte er, "außerdem habe ich Spaß an allem, was Federn hat."

Anfangs war er zu den Kleintiermärkten der Geflügelfreunde gegangen und war von deren Image - der fachmännischen Beratung und dem sorgsamen Umgang mit den Tieren - begeistert. Vor knapp 20 Jahren trat er in den Verein ein. Als er jetzt ankündigte, kürzer treten zu wollen, war er als Ehrenmitglied vorgeschlagen worden. "Es tut mir gut, dass die Arbeit des Einzelnen im Verein gewürdigt und geschätzt wird", freute er sich, "und dass man über lange Jahre gemeinsame Interessen pflegt." Ein Hauptanliegen des Vereins sei es, die Tiere zur Schau zu stellen - die errungenen Pokale seien dabei von zweitrangiger Bedeutung. "Ich habe einen riesigen Respekt vor Tieren und sehe sie als Mitgeschöpfe an", führte Greis weiter aus, "innerhalb des Vereins habe ich immer darauf geachtet, dass sie in artgerechter Weise gepflegt und gehegt werden."

(cole)
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