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Wegberg
Sportler-Protest bleibt ohne Erfolg

Wegberg: Sportler-Protest bleibt ohne Erfolg
FOTO: Uwe Heldens
Wegberg. Mehr als 200 Sportler, vorwiegend Mitglieder des mit rund 1200 Mitgliedern größten Vereins der Stadt Wegberg, dem Turn- und Spielverein TuS 1900, protestierten gestern Abend auf dem Wegberger Rathausplatz vor der Sitzung des Bauausschusses gegen den Abriss der Realschulturnhalle - allerdings ohne Erfolg. Denn die Politiker stimmten während der Sitzung einmütig (die Grünen enthielten sich) für den Abriss der Realschulturnhalle und damit für einen entsprechenden CDU-Antrag. Die Realschulturnhalle, die von den Sportlern des TuS zurzeit noch rege genutzt wird, gilt als marode, und eine Sanierung sei für die Stadt Wegberg, die Schulden in Höhe von rund 52 Millionen Euro hat und sich im Haushaltssicherungskonzept befindet, zu teuer, hieß es im Bauausschuss.

Jetzt sollen die Trainingsstunden des TuS in andere Sporthallen im Stadtgebiet verlegt werden. Der TuS befürchtet, dass er dadurch Mitglieder verlieren wird. Die Politik verständigte sich allerdings im Sinne der Sportler darauf, dass die Realschulturnhalle nicht, wie bislang geplant, bereits Ende Februar, sondern erst Ende Juli 2017 geschlossen wird.

(hec)
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