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Städtebau
NRW-Sonderprogramm: Wegberg geht leer aus

Städtebau-Sonderprogramm in NRW: Wegberg geht mit umstrittenen Spielplatz-Projekt leer aus
Der Spielplatz im Wegberger Stadtpark. FOTO: Laaser, Jürgen
Wegberg. Keinen Erfolg hatte die Stadt Wegberg mit ihrem Förderantrag unter dem Titel "Wegberg schafft spielend Bewegung" im Zuge des NRW-Städtebau-Sonderproramms zur Integration von Flüchtlingen. Von Michael Heckers

Auf der am Freitag, 18. März, im Internet veröffentlichten Liste des NRW-Bauministeriums fehlen die umstrittenen Umgestaltungspläne des Spielplatzes im Wegberger Stadtpark. Gefördert werden hingegen das Quartiersmanagement im Flussviertel in Hückelhoven (99.200 Euro) sowie der Bau eines Multifunktionsgebäudes und die Modernisierung der Freizeitflächen auf der alten Radrennbahn in Mönchengladbach (2,15 Millionen Euro). Durch das Sonderprogramm werden 147 Projekte aus 100 Gemeinden in NRW unterstützt. Etwa jede zweite Kommune hatte sich beworben.

Mit der Stimmenmehrheit von CDU und SPD billigte der Stadtrat die Wegberger Bewerbung, nachdem die Verwaltung zuvor umfangreiche Umgestaltungspläne für den Spielplatz im Stadtpark vorgestellt hatte. Die Stadt hätte sich an den Gesamtkosten für das Projekt in Höhe von rund 352.000 Euro mit rund 100.000 Euro beteiligen müssen. Die Ratsfraktionen von FDP, AfW, Grünen und Freien Wählern kritisierten die Bewerbung teils heftig. So sprach Nicole von den Driesch von der Wählergemeinschaft "Aktiv für Wegberg" (AfW) von einem "falschen Signal", weil die Stadt sich seit 2015 im Haushaltssicherungskonzept befindet und ihren Bürgern einschneidende Sparmaßnahmen zumute.

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