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Wegberg
TV-Team aus Israel dokumentiert Flüchtlingsarbeit in Wegberg

Wegberg. Ein TV-Team von Channel 10 besucht den Wegberger Verein "Asyl in Wegberg". Dreharbeiten für Reportage über die Lage der Flüchtlinge in der Mühlenstadt. Von Anke Backhaus

Gabi Peterek wirkt angespannt. Aber nicht im negativen Sinn. Ihre Freude ist groß, denn im Büro von "Asyl in Wegberg" ist besonderer Besuch zu Gast. Besuch, der Mikrofone und eine Kamera und Licht dabei hat. Peterek: "Das ist auf jeden Fall eine sehr interessante Sache, dass sie einfach so auf uns aufmerksam geworden sind."

Ein Kamerateam des israelischen Fernsehsenders Channel 10 hat sich in der Bahnhofstraße im Büro des Vereins Asyl in Wegberg eingefunden. Redakteur Dor Glick und sein Kameramann hatten sich zuvor bei Gabi Peterek gemeldet. Das Ziel: Man möchte eine Reportage über die Lage der Flüchtlinge in Wegberg drehen. Die Entwicklung der Situation steht im Blickpunkt. "Entstehen soll ein Dokumentarfilm. Wir waren bereits im vergangenen September hier und haben uns ein Bild gemacht. Dies wollen wir nun weiter begleiten", erläutert Dor Glick.

Im Büro treffen sie auf einige Flüchtlinge, sie sind zur Beratung gekommen. Einige von ihnen sprechen schon sehr gut Deutsch, da klappt die Verständigung hervorragend. Andere kommunizieren in Englisch. Gemeinsam haben sie an ihrer allgemeinen Situation etwas ändern wollen. Der größte Wunsch: arbeiten. "Wir werden gemeinsam versuchen, etwas zu finden", sagt Gabi Peterek. Im Verlauf der Gespräche bekommt man eine Ahnung davon, was der Verein leistet. Neben den Gesprächen finden übrigens weitere Aktionen statt, um die Flüchtlinge sinnvoll zu beschäftigen. Das alles fängt die Kamera ein.

Der Beitrag wird auch in Deutschland zu sehen sein - zumindest, wenn alles klappt, soll die Dokumentation per Facebook zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: RP
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