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Wegberg
Waldorfschüler überzeugen auf der Theaterbühne

Wegberg. Schüler der achten Jahrgangsstufe präsentierten ein unterhaltsames Theaterstück von Erich Kästner. Von Amber Theisen

Die Schüler der achten Klasse der Waldorfschule Kreis Heinsberg wählten einen Dreiakter von Erich Kästner voller Wortwitz und Situationskomik in Vorfreude auf die vielseitigen Charaktere, die sie souverän verkörperten. Sei es die alte Tante Paula im himmelblauen Wollkostüm, Otto Zander, der im Befehlston seine Familie an- und abtreten lässt, die introvertierte Schauspielerin Bianka Castello oder Stefan Blankenburg selbst, der als sein eigener Butler verkleidet die Besucher beobachtet. Die Schüler haben sich für ihre Rollen begeistert und entlockten so dem Publikum viele Lacher.

Erwartungsvoll begegnen sich die Verwandten des verstorbenen Multimillionärs Stefan Blankenburg in seiner Villa, um ihre erhoffte Erbschaft entgegenzunehmen. Eine Versammlung bunter Charaktere, die von nah und fern angereist sind. Dumm nur, dass der griesgrämige Butler des Verstorbenen als Universalerbe erklärt wird und der Anhang der Erbschaftsurkunde erst nach vier Tagen verlesen werden soll. Solange müssen die lieben Verwandten wohl oder übel miteinander auskommen. In Wahrheit ist Blankenburg aber nicht verstorben, sondern will seiner Familie, mit der er aus Enttäuschung längst abgeschlossen hat, eine Lektion erteilen. Dieser Schuss geht nach hinten los, da die Verwandten nur Menschen sind - sich sogar als sehr liebenswert entpuppen und den Plan Blankenburgs ins Wanken bringen.

"Das Stück ist im Waldorflehrplan für achte Klassen fest verankert, da es eine Entwicklungschance für die Jugendlichen ist, die sich in diesem Alter lieber zurückziehen", sagte Theaterpädagogin Judith Theisen, die das Stück mit den Schülern einstudiert hatte. In ihren Augen war das Aufführungswochenende ein voller Erfolg.

Quelle: RP
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