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Wegberg
Wegberger Seminare: Leudal - wo liegt das denn?

Wegberg. Ein Ausflug zu Wegbergs niederländischen Mühlenpartnergemeinde. Hermann-Josef Heinen vom Historischen Verein referierte.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wegberger Seminare", die von der Caritas organisiert wird, informierte Hermann-Josef Heinen vom Historischen Verein über die Gemeinde Leudal in der niederländischen Provinz Limburg. Aufgrund des großen Zuspruchs im Dezember 2015 konnte Frau Brejora den Referenten nochmals für einen Vortrag über Wegbergs Mühlenpartnergemeinde gewinnen.

Obwohl die niederländische Gemeinde direkt hinter Roermond unmittelbar am linken Maasufer liegt, ist sie vielen Menschen aus dem Kreis Heinsberg unbekannt. Dabei haben Wegberg und Leudal eine Reihe von Gemeinsamkeiten, aus denen vor vier Jahren die Idee zu einer Mühlenpartnerschaft entstand. Trotz der stattgefundenen "Grenzüberschreitenden Mühlentouren" finden nach wie vor nur wenige den "Weg über die Grenze". Grund genug, die Gemeinde Leudal bekannt zu machen und so das Projekt "Mühlenpartnerschaft" auch langfristig mit Leben zu erfüllen.

Mit Bildern aus dem Naturschutzgebietes Het Leudal führte der Referent die Besucher an das Thema heran und begrüßte sie mit einem "Hartelijk welkom in de gemeente Leudal". Dann hieß es: "Leudal - wo liegt das denn?", eine Frage, die dem Referenten immer wieder gestellt wurde, wenn er von seinen Besuchen und Fahrradtouren in der niederländischen Provinz Limburg erzählte.

Der Vortrag begann mit einem Kurzporträt der Gemeinde Leudal, ihrer Entstehungsgeschichte im Jahre 2007 und einer ausführlichen Erklärung des neu erstellten Wappens, Logos und Slogans der Gemeinde. Mittels einer interessant gestaltenen Powerpoint-Präsentation nahm Hermann-Josef Heinen die Besucher mit auf eine virtuelle Reise durch die schmucken Dörfer, vorbei an pittoresken Burgen und Schlössern, gewährte einen Einblick in die gepflegten Kirchen, Kapellen und Klöster und führte durch die malerischen Naturlandschaften. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der Wind- und Wassermühlen, die zum größten Teil besichtigt werden können und an den Tagen mit Mahlbetrieb von ehrenamtlichen Müllern in Gang gesetzt werden.

Auch Neues gab es zu berichten, so von der restaurierten Schouwsmühle in Ittervoort, an der wieder ein Mühlrad zu sehen ist und von der Elisabeth-Mühle bei Haelen, die mit neuem Mühlrad und Generator das benachbarte Ausflugsrestaurant mit elektrischer Energie versorgt.

Quelle: RP
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