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Wegberg
Wer nicht fragt, bleibt dumm

Wegberg: Wer nicht fragt, bleibt dumm
Thomas Wergen von der Evonik-Werksfeuerwehr in Wesseling experimentierte mit den Kleinen der katholischen Kindertagesstätte St. Vincentius in Wegberg-Beeck. FOTO: Michael Heckers
Wegberg. Evonik-Experte weckt die Neugier von Beecker Kindergartenkindern auf naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Von Michael Heckers

Das ließen sich die Kleinen der katholischen Kindertagesstätte St. Vincentius Beeck nicht zweimal sagen: "Ihr könnt ruhig matschen", meinte Thomas Wergen, als er den Kindern die mit Wasser gefüllten Eierbecher hinüber schob. Mit kleinen Pipetten aus Glas träufelten die Kindergartenkinder einen Wassertropfen nach dem anderen auf das Münzstück, das vor ihnen auf einem umgestülpten Wasserglas lag. Die Oberflächenspannung des Wassers sorge dafür, dass der Tropfen auf der Münze zwar immer größer wird, aber zunächst nicht auseinanderfällt, erklärte der Chemikant der Evonik-Werksfeuerwehr in Wesseling. Die Kleinen waren verblüfft: Bis zu 35 Tropfen konnten sie auf die Fünf-Cent-Münze träufeln - ganz ohne große Matscherei.

Der Beecker Kindergarten hatte den sechsten Platz im Kreativwettbewerb zur Evonik Kinderuni belegt, 750 Euro eingeheimst und freute sich nun auch noch über den Besuch von Thomas Wergen, der mit den Beecker Kindergartenkindern experimentierte und dabei die Neugier der kleinen Forscher auf naturwissenschaftliche Zusammenhänge weckte. Die Kleinen ließen sich nicht lange bitten und stellten viele Fragen - schließlich wollten sie die Gelegenheit nutzen und von dem Fachmann lernen. Die Beecker Kita war eine von mehr als 800 weiteren Kindertagesstätten, die im April zu Forscherlabors wurden. Drei Wochen lang hatte die Rheinische Post dazu eine Serie mit Anleitungen zu naturkundlichen Versuchen veröffentlicht. Mehr als 16.000 Jungen und Mädchen haben die Experimente aus der "Forschermappe" mit ihren Erzieherinnen in den Kindergärten nachvollzogen. Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 30.000 Euro gestiftet hat. Dieser Betrag wurde an 50 Kindergärten verteilt, die eine Jury aus Vertretern von Evonik und Rheinischer Post ausgewählt hat.

Von dem Preisgeld in Höhe von 750 Euro haben die Verantwortlichen der katholischen Kita St. Vincentius Beeck Holz und Werkzeug für die Werkbank angeschafft, wie Kita-Leiterin Klaudia Ohlenforst erklärte.

Beim Besuch von Thomas Wergen forschten die Kleinen nicht nur mit Pipetten und Wassergläsern, sondern stellten auch duftendes Lavendelwasser her. Die Freude war natürlich riesengroß, als die Kinder erfuhren, dass jeder ein kleines Fläschchen mit dem selbst erzeugten Duftwasser mit nach Hause nehmen durfte.

Quelle: RP
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