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Zoff um verkümmerten Weihnachtsbaum
"Und wo steht die andere Hälfte?"

Zoff um verkümmerten Weihnachtsbaum in Wegberg-Merbeck
Diesen Weihnachtsbaum ließ die Stadt Wegberg vor der Kirche im Ortsteil Merbeck aufstellen. FOTO: Michael Heckers
Merbeck. Für eine lebhafte Diskussion sorgt seit Tagen ein Weihnachtsbaum, den die Stadt Wegberg vor der Kirche St. Maternus Merbeck errichtet hat. Von Michael Heckers

Angesichts des jämmerlichen Erscheinungsbildes des Weihnachtsbaumes ist in den sozialen Medien wie Facebook und Co. von "Das ist ein schlechter Witz. Peinlich", "Da reicht auch 'ne halbe Lichterkette", "Typischer Fall von Baumsterben. War bestimmt superbillig" und "Wo steht die andere Hälfte von dem Baum?" die Rede.

Auch die Verantwortlichen der Wegberger Stadtverwaltung haben sich offenbar schon so ihre Gedanken zu dem Thema gemacht: "Die Mitarbeiter des Bauhofes haben es gut gemeint, aber das geht gar nicht", sagt Manfred Vits vom Stadtmarketing auf Anfrage unserer Redaktion. Dass so viele Äste abgeknickt und der Baum so stark beschädigt wurde, sei beim Abholzen passiert, erklärte Vits. Der Baum hätte nicht aufgestellt werden dürfen. "Er wird ausgetauscht. Die Merbecker werden in diesem Jahr einen wunderschönen Weihnachtsbaum bekommen", kündigt Vits an. 

Im vergangenen Jahr hatten sich Bürger aus dem benachbarten Ortsteil Wildenrath über den jämmerlichen Zustand des Weihnachtsbaumes, den die Stadt Wegberg dort aufgebaut hatte, beschwert. Daraufhin holten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs den Baum wieder ab und bauten ihn zum "Wegberger Winterzauber" zwischen anderen Weihnachtsbäumen an der Eisbahn vor dem Wegberger Rathaus auf.

Man werde die neuerliche Diskussion zum Anlass nehmen, einmal grundsätzlich über das Thema "Weihnachtsbäume im Stadtgebiet" nachzudenken, kündigt Manfred Vits an.

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