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Wegberg/Köln
ZUE Wegberg-Petersholz: Mietvertrag liegt nicht vor

Wegberg/Köln: ZUE Wegberg-Petersholz: Mietvertrag liegt nicht vor
Bis zu 800 Flüchtlinge sollen in der alten Briten-Siedlung Petersholz untergebracht werden. Die Vorbereitungen sind ins Stocken geraten. FOTO: Uwe Heldens (Archiv)
Wegberg/Köln. Das Land NRW sucht händeringend nach neuen Unterkünften für Flüchtlinge. Im Herbst 2014 kündigte das Land an, in der verlassenen früheren Briten-Siedlung im Wegberger Ortsteil Petersholz auf eigene Kosten eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für 500 Flüchtlinge einzurichten.

Die ZUE sollte am 1. September 2015 eröffnen. Doch nun kommt es offenbar zu Verzögerungen, denn der Mietvertrag, der bis spätestens 30. Juni 2015 zwischen Land (künftiger Nutzer des Geländes) und Bund (Eigentümer) geschlossen werden sollte, lag nach Angaben des stellvertretenden Regierungspräsidenten Wilhelm Steitz bis gestern nicht vor.

Sollte die ZUE nicht wie geplant am 1. September eröffnen, kommen auf die Stadt Wegberg, die 60 Millionen Euro Schulden hat, erhebliche Kosten zu. In diesem Fall müsste die Stadt auf eigene Rechnung weitere Plätze für Flüchtlinge schaffen. Bürgermeister Michael Stock (SPD) äußerte sich gestern enttäuscht über die Entwicklung. Die Stadt hat nach seinen Angaben bereits ein weiteres Wohnmobilheim reserviert.

(hec)
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