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Wermelskirchen
100 Sänger feiern sich und ihren Gesang

Wermelskirchen. Da strahlte auch der Vorsitzende des Quartettvereins "Blüh auf" Grünenbäumchen, Matthias Jörgens. Nachdem in den vergangenen Jahren zum "Blüh auf"-Sängerfest am Stumpfer Knappen das Wetter mit Kälte und Regen nie mitgespielt hatte, schien am Samstagnachmittag pünktlich zum Beginn die Sonne aus dem aufgeklarten Himmel.

Gut 100 Sänger aus der Region waren zum Sängerfest gekommen, um sich und ihre Chor-Musik zu feiern. Bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen sowie erfrischenden Kaltgetränken - neben Bier vom Fass auch Cocktails und Bowle - war das Festzelt vor dem Vereinsheim der Hahneköpper, die übrigens am kommenden Wochenende ihr Hahneköpp-Fest veranstalten, voll besetzt.

Das Publikum erfreute sich an einer bunten Mischung aus traditionellem und modernem Chorgesang. Dazu durfte die Geselligkeit natürlich nicht fehlen - am Stumpfer Knappen kennt man sich und freut sich über jedes Wiedersehen. Und die Sangesschwestern und -brüder fanden selbstredend reichlich Gelegenheit für die eine oder andere Fachsimpelei in freundschaftlicher Verbundenheit.

Unter dem "Blüh auf"-Motto "Musik erfüllt das Leben" gaben neben den Gastgebern weitere fünf Chöre ihr Können zum Besten: "Bella Melodica" aus Dabringhausen, der Lenneper Frauenchor, der gemischte Chor "Modern Generation" aus Hückeswagen sowie die Männergesangvereine "Die Burger" und 1844 Wermelskirchen. Der Quartettverein "Blüh auf" sorgte mit Unterstützung des Männergesangvereins Dhünn für den Programmauftakt - nach seiner Genesung wieder unter der Leitung von Jürgen Kohlgrüber.

Die Sänger von "Blüh auf" und aus Dhünn unterstützen sich bei Auftritten regelmäßig. "Die Vereine sind und bleiben beide eigenständig. Aber die Fusion hat uns quasi gerettet. Ich setze auf solche Kooperationen, sonst geht es angesichts der Nachwuchsprobleme aller Männerchöre nicht", erläuterte Matthias Jörgens, der seit vier Jahren den "Blüh auf"-Vorsitz innehat.

Der Nachmittag mit Chorgesang ging nahtlos in den Abend über, der das Sängerfest in launiger Runde bei Tanzmusik aus der "Konserve" ausklingen ließ. "Wir haben das Sängerfest erstmals bewusst auf einen Nachmittag und Abend komprimiert. Der Frühschoppen am Folgetag war in den vergangenen Jahren zuletzt immer sehr schlecht besucht, da lohnt sich der Aufwand nicht", sagte Matthias Jörgens im Gespräch mit der BM.

(sng)
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