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Wermelskirchen
150 Jahre Gymnasium - Vortragsreihe mit Ex-Schülern

Wermelskirchen. Am 31. Dezember 1867 wurde aus einer privaten Höheren Schule die städtische Höhere Rektoratsschule. Sie gilt als direkter Vorläufer des heutigen Gymnasiums. Seit dem Jahr 1960 legen jedes Jahr hier viele junge Menschen ihre Abiturprüfung ab. Waren es im ersten Jahr lediglich 15 Schüler, die mit dem Abitur die Schule verließen, so stieg die Zahl stetig an. Heute sind es mehr als 120 Abiturienten, die in jedem Jahr mit der Allgemeinen Hochschulreife eine gute Basis für ihre berufliche Zukunft erlangen. Viele der jungen Erwachsenen schließen damals wie heute ein Studium an, werden Ärzte, Juristen, Lehrer oder Wissenschaftler. Was ist aus ihnen geworden? Das bekommt man in der Schule leider nur selten mit. Deshalb hat Schulleiterin Marita Bahr mit ihrem Team eine besondere Vortragsreihe organisiert: Vier Ehemalige werden aus ihrem beruflichen Alltag berichten.

Den Auftakt bildet der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist Armin Himmelrath. Armin Himmelrath machte 1986 sein Abitur, studierte in Wuppertal und Israel Sozialwissenschaften und Germanistik und arbeitet als freier Journalist und Buchautor unter anderem zu Themen aus dem Bereich der Bildungspolitik. Unter der Überschrift "Hassmails, Herzblut, harte Fakten - Als freier Journalist unterwegs" wird er in seinem Vortrag am Donnerstag, 14. Dezember, 19 Uhr, im PZ des Gymnasiums von den Herausforderungen durch Fake News und Digitalisierung für seinen beruflichen Alltag berichten.

Am Donnerstag, 11. Januar, ist Gerlinde Spratte zu Gast. Sie verließ das Gymnasium im Jahr 2000 mit dem Abitur und ging zum Studium an die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Heute lebt sie in Wermelskirchen und arbeitet seit zehn Jahren als freie Redakteurin vor allem für die Lokalzeit Bergisches Land. Sie berichtet darüber, wie der Alltag in einer Fernsehredaktion aussieht.

Dritter Gast ist der Physiker Professor Dr. Ingo Bojak. Er machte 1990 sein Abitur, studierte Physik an der TU Dortmund und arbeitet heute als Professor an der University of Reading (England) im Bereich "Computergestützte Neurowissenschaften". Er wird am Donnerstag, 22. Februar, in seinem Vortrag durch seine Forschung führen mit einigen Anmerkungen zu den praktischen und philosophischen Grenzen heutiger Methodik.

Den Abschluss der kleinen Vortragsreihe bildet Prof. Dr. Uta Wehn. Nach ihrem Abitur 1989 studierte sie Informatik und Sozialwissenschaften. Heute forscht und lehrt Uta Wehn an der IHE Delft, einer Hochschule der UNESCO, die weltweit Bildung und Ausbildung zu allen Themenkomplexen rund um Wasser und Wasserversorgung organisiert. Sie selbst beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen des Wassersektors. Termin: März oder April.

(tei.-)
 
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