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Wermelskirchen
3200 Briefwahlanträge liegen bereits vor

Wermelskirchen: 3200 Briefwahlanträge liegen bereits vor
FOTO: Dörner, Hans (hdo)
Wermelskirchen. Nach der Kirmes nimmt der Stress im Wahlbüro spürbar zu. Leiterin Claudia Hennen-Mentenich erklärt, worauf man bei der Briefwahl achten sollte. Aufmerksam verfolgt hat sie die Diskussion um die Stimmzettel für die OB-Wahl in Köln. Von Sebastian Radermacher

Nicht nur für die vier Kandidaten, auch für die Mitarbeiter des Wahlbüros im Rathaus beginnt nun die heiße Phase vor der Bürgermeisterwahl am 13. September. "Je näher der Wahltag kommt, desto mehr haben wir hier zu tun", sagt Claudia Hennen-Mentenich, Leiterin des Wahlbüros. Vor und während der Kirmes sei es spürbar ruhiger gewesen, "dafür zieht es jetzt richtig an", sagt sie.

Etwa 3200 der 29 500 Wahlberechtigten in Wermelskirchen haben in den vergangenen Tagen Briefwahl beantragt. Noch nicht alle Unterlagen seien wieder im Rathaus angekommen, einige wählen zu Hause und schicken die Unterlagen ins Rathaus, andere geben ihre Stimme persönlich im Wahlbüro ab. Laut Hennen-Mentenich liege die Zahl der Briefwahlanträge etwas unter dem Schnitt der letzten Wahlen. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl 2014 gab es demnach zum vergleichbaren Zeitpunkt schon mehr als 4000 Briefwähler.

Die Leiterin des Wahlbüros stellt noch einmal klar, dass jeder Wahlberechtigte selbst seine Stimme abgeben muss - es sei denn es gebe eine Vormundschaft. "Man kann nicht einfach jemand anderen für sich wählen lassen", betont sie. Daher rät sie den Briefwählern, darauf zu achten, dass der Stimmzettel rechtzeitig im Wahlbüro ankommt. "Am Wahltag müssen die Unterlagen bis spätestens 16 Uhr bei uns abgegeben werden. Wer sie verschickt, muss darauf achten, dass sie rechtzeitig per Post ankommen", sagt Hennen-Mentenich. Wenn man zum Beispiel bereits jetzt weiß, dass man bei einer möglichen Stichwahl am 27. September im Urlaub in Spanien ist, kann man bei der Beantragung der Wahlunterlagen eine andere Adresse angeben, an die die Unterlagen geschickt werden sollen. "Man muss nur zusehen, dass es zeitlich alles passt. Vom anderen Ende der Welt werden die Unterlagen nicht mehr rechtzeitig in Wermelskirchen ankommen", erklärt Hennen-Mentenich. Das Team des Wahlbüros ist auf eine Stichwahl bestens vorbereitet. "Wir sind gewappnet", sagt sie.

Aufmerksam verfolgt hat sie übrigens die Diskussion um die Stimmzettel für die Wahl des Kölner Oberbürgermeisters. "Da ging der Puls schon etwas hoch, ich habe direkt mal auf die Wermelskirchener Stimmzettel geschaut, ob alles in Ordnung ist", sagt sie mit einem Augenzwinkern. "Es gab zum Glück nichts zu beanstanden." In Wermelskirchen ist lediglich bei der Ausstellung der Wahlbenachrichtigungen ein Fehler unterlaufen: Zwei Stimmbezirke wurden vertauscht. "Wir haben alle betroffenen Wahlberechtigten darauf hingewiesen. Es kann jeder in seinem gewohnten Wahllokal wählen."

Quelle: RP
 
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