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Wermelskirchen
3500 Briefwähler haben ihre Kreuze gemacht

Wermelskirchen: 3500 Briefwähler haben ihre Kreuze gemacht
FOTO: Teifel Udo
Wermelskirchen. Zahlreiche Wermelskirchener wählen bereits vor dem Sonntag - per Brief oder direkt im Bürgerbüro. Von Sebastian Radermacher

Die Parteien und Direktkandidaten versuchen, in den letzten Tagen vor der Landtagswahl noch so viele Wähler in Wermelskirchen von ihren Konzepten und Ideen zu überzeugen. Viele Wahlberechtigte in Wermelskirchen haben aber bereits entschieden, welchen Direktkandidaten (Erststimme) für den Wahlkreis 22, zu dem Wermelskirchen gehört, und welche Partei (Zweitstimme) sie wählen: "3500 Wermelskirchener haben bereits per Briefwahl ihre Stimme abgegeben", sagt Claudia Hennen-Mentenich, Leiterin des Wahlbüros, auf Anfrage unserer Redaktion. Mit Blick auf die vergangene Landtagswahl im Jahr 2012 sei die Entwicklung eindeutig: Immer mehr Wahlberechtigte nutzen das Briefwahl-Angebot. Sie lassen sich entweder den Wahlzettel nach Hause schicken, machen dort ihre Kreuze und schicken den Zettel anschließend per Post ins Rathaus. "Man kann aber auch vor dem Wahl-Sonntag bereits vor Ort im Bürgerbüro seine Stimme abgeben", erklärt Hennen-Mentenich. Auch dieses Angebot nutzen viele Wähler. Die Leiterin des Wahlbüros geht davon aus, dass bis Freitagabend die Marke von 5000 Briefwählern noch geknackt wird. Bis Freitag, 18 Uhr, haben Wermelskirchener noch die Möglichkeit zur Briefwahl.

Für die Mitarbeiter im Bürgerbüro - dort findet zum ersten Mal die Direktwahl statt - bedeute das natürlich ein erhöhtes Arbeitspensum in den knapp fünf Wochen vor der Landtagswahl. "Je mehr Briefwähler es gibt, desto mehr Aufwand bedeutet das für die Mitarbeiter im Bürgerbüro", sagt Hennen-Mentenich. "Es ist aber ein attraktives Angebot für die Wähler, das wir bieten möchten." So seien die Wähler flexibler bei der Stimmabgabe.

Die Vorbereitungen im Rathaus für den Wahl-Sonntag sind unterdessen abgeschlossen. "Die Planung steht", sagt Hennen-Mentenich. Es haben sich auch genügend freiwillige Wahlhelfer gefunden - etwa 240 werden am kommenden Sonntag in den 24 Wahllokalen im Einsatz sein. Zudem gibt es sechs Briefwahl-Vorstände, die ab 18 Uhr die Briefwahl-Stimmen auszählen werden. Die 3500 Stimmzettel werden bis dahin in einem Raum im Rathaus gelagert.

Quelle: RP
 
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